Gustav Meyrink
Gustav Meyrink (* 19. Januar 1868 in Wien; † 4. Dezember 1932 in Starnberg, Deutschland; eigentlich Gustav Meyer, manchmal auch als G. Meyrinck aufgeführt) war ein österreichischer Schriftsteller.
Meyrink war zunächst Bankier in Prag.
Seit 1911 hielt er sich in Starnberg auf. 1927 konvertierte er vom Christentum zum Buddhismus.
Als einer der ersten im deutschen Sprachraum verfasste Meyrink Phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet (Des deutschen Spießers Wunderhorn) befassen seine späteren Werke sich hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz (Der Golem, Das Grüne Gesicht, Der weiße Dominikaner).
Meyrink verdiente sich seinen Lebensunterhalt auch als Dickens- und Kipling -Übersetzer.
| Inhaltsverzeichnis |
Werke (Auswahl)
- Der Golem (1915)
- Das grüne Gesicht (1917)
- Walpurgisnacht (1917)
- Der weiße Dominikaner (1921)
- Goldmachergeschichten (1925)
Siehe auch
Mystik, Buddhismus, Dramatiker
Literatur
- Neue Deutsche Biographie, Bd. 17, S. 308*, 404-406
Weblinks
- Werke von Meyrink im Literaturnetz
- http://gutenberg.spiegel.de/autoren/meyrink.htm -- Biogramm und E-Texte (Projekt Gutenberg-DE)
- http://www.symbolon.de/books2003/meyrink.htm -- Online-Texte von symbolon.de
- http://literatten.li.funpic.de/ap/meyrink.html -- Linkliste zu Meyrink-Texten
- Hörproben zum Download
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meyrink, Gustav |
| ALTERNATIVNAMEN | Gustav Meyer (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 19. Januar 1868 |
| GEBURTSORT | Wien, Österreich |
| STERBEDATUM | 4. Dezember 1932 |
| STERBEORT | Starnberg, Bayern, Deutschland |
