Gyula Lóránt

Gyula Lóránt [ˈɟulɒ ˈloːraːnt], mit gebürtigem Namen Gyula Lipovics (ungarisch: Lóránt Gyula; * 6. Februar 1923 in Kőszeg, † 31. Mai 1981 in Saloniki) war ein ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer.

Als Libero spielte er bei Kőszegi SE, Szombathelyi FC, Nagyváradi AC, Nagyváradi Szabadság SK, Vasas SC und dem Budapesti Honvéd - mit der Rückennummer 3. In der Mannschaft von Honvéd spielte er unter anderem mit Stars wie Ferenc Puskás oder József Bozsik.

Der erste Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der olympischen Goldmedaille 1952. Er absolvierte 1954 fünf Spiele in der Abwehr der ungarischen Fußballnationalmannschaft und war einer der Spieler, die im legendären Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern der deutschen Nationalelf unterlagen.

Zwischen 1948 und 1955 zog er für 37 Spiele das Trikot der Nationalmannschaft über sich.

Als Spieler trat er 1962 zurück und wurde von August 1962 bis April 1963 Trainer des Budapesti Honvéd, danach tranierte er die Mannschaft des Klubs Oroszlány.

Im Dezember 1963 verließ er das Land in Richtung Deutschland, wo er von 1965 bis 1980 als Trainer für den SV Rheydt, 1. FC Kaiserslautern, MSV Duisburg, 1. FC Köln, Kickers Offenbach, PAOK Saloniki (mit diesem Klub gewann er die griechische Meisterschaft), Eintracht Frankfurt, Bayern München und dem FC Schalke 04 - mit Ausnahme von Rheydt und Saloniki - in der Bundesliga tätig war.

1980 kehrte er wieder nach Saloniki zurück, wo er seine größten Erfolge feierte. Im Frühling des folgenden Jahres erlitt er bei einem Spiel seiner Mannschaft gegen den FC Schalke 04 auf der Trainerbank einen Herzinfarkt, an dem er starb.

Zitat


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Personendaten
Lóránt, Gyula
Lóránt Gyula (ungarisch)
ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer
6. Februar 1923
Kőszeg, Ungarn
31. Mai 1981
Saloniki, Griechenland

See also: Gyula Lóránt, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Köln, 1923, 1948