Habichtspilz

Habichtspilz
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Habichtspilz (Sarcodon imbricatus)

Habichtspilz (Sarcodon imbricatus)
Systematik
Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Unterklasse: Hutpilze (Hymenomycetidae)
Ordnung: Warzenpilze (Thelephorales)
Familie: Stachelingsartige (Bankeraceae)
Gattung: Stachelinge (Sarcodon)
Art: Habichtspilz (S. imbricatus)
Kurzinfo
bild:Pilz_essbar.png Essbar
Jahreszeitliches Auftreten in Mitteleuropa
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
                       

Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) (L.) P. Karst. gehört zur Gattung der Stachelinge oder auch Braunspor-Stachelinge, die mit einem guten Dutzend Arten in Mitteleuropa vertreten ist. Die schuppige Hutoberseite des Habichtspilzes erinnert an das Federkleid eines Habichts. Davon bekam der Pilz seinen deutschen Namen. Die Hutunterseite trägt zahlreiche Stacheln. Er ist im jungen Zustand ein Speisepilz, im Alter entwickelt er einen bitteren Geschmack. Auch der botanische Name orientiert sich am Aussehen des Pilzes, er bedeutet soviel wie "mit Ziegeln bedeckter" (lat. = imbricatus) "Fleischzahn" (gr. = Sarcodon).

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Vorkommen

Der Habichtspilz wächst auf saurem Untergrund, stets auf der Erde, nicht an Holz. Er bevorzugt Fichten- und Kiefernwälder in höheren Lagen. Man kann ihn von August bis November finden.

Verwendung

Da der Habichtspilz in rohem Zustand giftig ist, sollte er immer gut durchgebraten oder gekocht werden. Junge Pilze sind gut geeignet zum Braten. Meist wird der Pilz getrocknet und gibt gemahlen als Pilzpulver ein würziges Aroma für Suppen und Soßen.

Verwechslung

Die ähnlichen Stachelings-Arten sind meist selten und erreichen nicht die Größe des Habichtpilzes. Sicher unterscheiden kann man sie am stark bitteren Geschmack und vor allem an der bei ihnen schwärzlich bis grünlich-schwärzlichen Stielbasis. Vermutlich gibt es keine giftigen Arten unter den Stachelingen:

Weblinks

See also: Habichtspilz, Art (Biologie), Blätterpilze