Hainburg (Hessen)

Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen Wappenabbildung auf der offiziellen Homepage der stadt Hainburg
140px|Deutschlandkarte, Position von Hainburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Geografische Lage: 50° 5' n. Br.
8° 56' ö. L.
Höhe: 90 m ü. NN
Fläche: 15,95 km²
Einwohner: 16.068
(01.10.2004)
Bevölkerungsdichte: 1.007 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 63512
Vorwahl: 06182
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 004
Stadtgliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 44
63512 Hainburg
Offizielle Website: www.hainburg.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@hainburg.de
Politik
Bürgermeister: Bernhard Bessel


Hainburg ist eine Gemeinde mit 16.068 Einwohnern im Kreis Offenbach in Hessen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Hainburg ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Kreis Offenbach. Die Stadt liegt am Rande des Rhein-Main-Gebietes am Ufer des Main. Die Stadt liegt östlich von Frankfurt am Main. Im Norden findet sich die Stadt Hanau. Hainburg liegt im südlichen Teil Hessens unweit von Bayern.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über knapp 16 km².

Stadtgliederung

Hainburg besteht aus den beiden Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg, wobei in Klein-Krotzenburg etwa 2.000 Einwohner weniger leben als in Hainstadt.

Geschichte

Hainstadt

In der Nähe von Hainstadt sind Überreste einer römischen Siedlung erhalten. Es ist jedoch fraglich, ob zwischen dieser Siedlung und dem erst im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnten Hainstadt Siedlungskontinuität besteht.

Als Gottfried von Eppstein 1425 das Amt Steinheim mit allen dazugehörigen Orten an Kurmainz verkaufte, wurden die Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz an Stelle der Herren von Eppstein neue Landesherren. Im Jahre 1532 wurden durch Kurfürst Albrecht die zu leistenden Frondienste der Hainstädter in Geldabgaben geändert.

Durch die Aufteilung der Auheimer Mark 1786 erhielt Hainstadt einen Teil des Markwaldes. Nach der Säkularisation von Kurmainz fiel das Oberamt Steinheim 1803 an Hessen-Darmstadt. 1882 wurde die Eisenbahnlinie Hanau-Eberbach mit einem Bahnhof in Hainstadt eröffnet.

1977 wurde Hainstadt im Zuge der hessischen Kommunalgebietsreform mit dem Nachbarort Klein-Krotzenburg als Hainburg zusammengeschlossen.

Klein-Krotzenburg

Crutzenburch wurde 1175 erstmals in einem Rechtsstreit zwischen der Abtei Seligenstadt und dem Mainzer Petersstift urkundlich erwähnt. Die Abtei Seligenstadt hatte zu dieser Zeit umfangreichen Grundbesitz in Krotzenburg. Bereits damals war der Kurfürst und Erzbischof von Mainz Landesherr in Krotzenburg.

Während des dreißigjährigen Krieges litt die Bevölkerung sehr stark. Allein 1632 starben 90 Einwohner an der Pest. Am Ende des Krieges ist das Dorf komplett von den Einwohnern verlassen.

Im Jahre 1736 wurde auf der Liebfrauenheide eine Kapelle gebaut, die bald darauf Ziel von Wallfahrten wurde. Durch die Säkularisation von Kurmainz 1803 kam das Oberamt Steinheim mit Klein-Krotzenburg an Hessen-Darmstadt.

1977 wurde Klein-Krotzenburg mit dem Nachbarort Hainstadt zu Hainburg zusammen geschlossen.

Städtepartnerschaften

Die Gemeinde Hainburg hat 4 Partnergemeinden. Dazu zählen die Gemeinde Vernouillet in Frankreich, Alberndorf im Pulkkautal, die Gemeinde Retz sowie die Marktgemeinde Trumau - alle drei in Österreich gelegen.

Weblinks




Koordinate: 50,5° N, 8° 56' O

See also: Hainburg (Hessen), Amtlicher Gemeindeschlüssel, Bayern, Bevölkerungsdichte, Bundesland (Deutschland), Dietzenbach, Dreieich