Hallenhockey

Hallenhockey ist eine Variante des Hockeys, die hauptsächlich im mitteleuropäischen Raum (Deutschland, Schweiz, Frankreich) verbreitet ist.

Hallenhockey unterscheidet sich vom klassischen Feldhockey dadurch, dass es in der Halle und damit auf einem kleineren, seitlich durch zehn cm hohe Banden begrenzten Feld gespielt wird. Im Hallenhockey begrenzen gestrichelte Linien in neun Metern Entfernung vom Tor den Schusskreis. Die Seitenlinien werden mit Banden begrenzt, so dass ein Seitenaus deutlich seltener vorkommt. Außerdem nutzt man flachere Schläger, und es ist verboten, den Ball zu schlagen oder ihn anzuheben. Das Anheben oder auch Schlenzen genannt, ist nur innerhalb des Schusskreises bei einem Torschuss erlaubt. Es gibt nur Strafecke, keine lange Ecke.

Aus diesen Veränderungen folgt ein wesentlich höheres Spieltempo und eine Betonung der technischen Aspekte des Spiels. Hallenhockey wird mit 5 Feldspielern und einem Torwart gespielt. Die Spielzeit beträgt in der Regel 2 × 30 Minuten. Über die gesamte Spielzeit darf „fliegend“ gewechselt werden, außer beim Ausführen einer Strafecke. Die Hallenregeln werden in letzter Zeit den Feldregeln immer weiter angeglichen.

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