Halluzinogen

Als Halluzinogene werden Substanzen bezeichnet, die mehr oder minder ausgeprägte Veränderungen der visuellen, akustischen oder haptischen Wahrnehmung hervorrufen (siehe Halluzination). Als solche sind sie psychoaktiv, d.h. Drogen. Der Begriff Psychedelikum wird oft synonym zu Halluzinogen gebraucht, bei entsprechender Verwendung werden sie auch als Entheogene, Psychotomimetika (s.a. Modellpsychose), Psychodysleptika bezeichnet.

Die Wahrnehmungsveränderung kann sich in einer verstärkten Farbwahrnehmung oder auch der Wahrnehmung komplexer Muster in phantastischen Farben, Strukturen und Formen äußern. Bekannt sind auch Vermischungen der Sinneseindrücke, wie etwa gehörte Farben oder geschmeckte Töne (Synästhesie).

Starke Halluzinogene sind beispielsweise LSD, DMT, halluzinogene Pilze (Psilocin, Psilocybin) und halluzinogene Kakteen (Meskalin). Aber auch Cannabis und Ecstasy (MDMA) werden häufig zu dieser Gruppe gezählt, wenn auch die Wahrnehmungsveränderungen hier im Vergleich zu den oben genannten Substanzen wesentlich geringer sind.

See also: Halluzinogen, Akustisch, Cannabis, Dimethyltryptamin, Droge, Ecstasy, Entheogen, Halluzination, Haptisch, Lysergsäurediethylamid