Handelsmarke
Als Handelsmarke bezeichnet man die Eigenmarken unter denen Einzelhändler wie Rewe oder Discounter wie Lidl, Penny oder ALDI ihre Produkte auf den Markt bringen.
Handelsmarken stehen damit im Gegensatz zu den Marken unter denen vor allem die großen Konsumgüterhersteller wie Nestlé "Nescafé", "Maggi" oder Procter & Gamble "Ariel" ihre (teureren) Markenprodukte verkaufen. Diese Marken werden intensiv durch Werbung, dem Versprechen bester Qualität beworben und meist international vertrieben. Stattdessen dienen Handelsmarken nur dazu den verkauften Produkten ein gleichmäßiges Aussehen zu geben und ggf. die Kunden exklusiv an die jeweilige Handelskette zu binden. Mittlerweile wird zwischen günstigen Discountermarken und (auch preislich) gehobenen Eigenmarken des Handels unterschieden, die teilweise schon nicht mehr als Handelmarken vom Konsumenten wahrgenommen werden.
Ursprünglich waren Markenprodukte eine Garantie für den Endkunden, ein nach einheitlichen Standards industriell hergestelltes Produkt mit umfassenden Servicegarantien zu erwerben, das er verläßlich nachkaufen kann. Zu jener Zeit um 1900 stellte jeder Fleischer, Milchmann seine eigenen Erzeugnisse mit wechselnder Qualität her und grössere Einzelhandelsgeschäfte waren völlig unbekannt.
