Hardwareinterrupt
Bei einem Hardwareinterrupt wird der Interrupt gezielt durch einen Hardware-Baustein oder durch ein Peripheriegerät ausgelöst. Dabei unterscheidet man zwischen maskierbaren (sperrbaren) und nicht maskierbaren Interrupts. Löst ein Gerät einen NMI (nicht-maskierbaren Interrupt) aus, so wird dem NMI-Anschluss des Prozessors ein aktives Signal zugeführt. Der Prozessor arbeitet den gerade ausgeübten Befehl ab und führt unmittelbar anschließend einen Interrupt 2 durch. Beim PC wird ein NMI nur ausgelöst, wenn ein schwerwiegender Hardwarefehler vorliegt.
Ein NMI hat absolute Priorität und wird immer als erstes bearbeitet!
Dem gegenüber können die Interrupt-Anforderungen IRQ maskiert werden. Diese Interrupts liegen am INTR Anschluss des Prozessors. Für die Bedienung von Hardware-Interrupts spielt der Interrupt-Controller eine wichtige Rolle. Er verwaltet mehrere Interrupt-Anforderungen und gibt sie geordnet nach Prioriät an den Prozessor weiter.
Siehe auch: Interrupt
