Harold Clayton Urey
Harold Clayton Urey (* 29. April 1893 in Walkerton im US-Bundesstaat Indiana; † 6. Januar 1981 in La Jolla) war ein US-amerikanischer Chemiker
Urey erhielt 1934 den Nobelpreis für Chemie "für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes" (des Deuterium). Während des zweiten Weltkriegs arbeitete er mit seinem Team an diversen Forschungsprojekten innerhalb des "Manhattan Projekts" und trug auf diese Weise zur Entwicklung der ersten Atombombe bei. Am bedeutendsten war dabei die Entdeckung des Gasdiffusionsverfahrens zur Trennung von U-235 und U-238. Urey arbeitete auch auf dem Gebiet der Entstehung des Lebens. Seine Erkenntnisse auf diesem Gebiet fasste er in dem 1952 erschienenen Buch "The Planets: Their Origin and Development" zusammen. Das als Miller-Experiment bekannte Experiment wird manchmal auch Miller-Urey-Experiment genannt (siehe Chemische Evolution).
Neben dem Nobelpreis wurde er 1966 mit der Goldmedaille der Royal Astronomical Society ausgezeichnet. Ein Krater auf dem Mond wurde ebenfalls nach ihm benannt.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Urey, Harold Clayton |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Chemiker |
| GEBURTSDATUM | 29. April 1893 |
| GEBURTSORT | Walkerton |
| STERBEDATUM | 6. Januar 1981 |
| STERBEORT | La Jolla |
