Harvard-Schule

Die School of Thought der Harvard School of Business oder Harvard-Schule ist ein Ansatz im Rahmen der industrieökonomischen Forschung (Industrial Economics; Industrial Organization - IO).

Im Rahmen des Harvard School-Ansatzes, unter anderem vertreten durch Joe S. Bain, John Maurice Clark und William J. Baumol, werden Branchen deskriptiv-analystisch bzw. handlungstheoretisch untersucht, wobei der potenzielle Wettbewerb als die wesentliche Determinante einer guten Performance (Marktergebnis) angenommen wird. Im Unterschied zur Chicago School kann es für Vertreter der Harvard School durchaus akzeptabel sein, wenn das Marktergebnis durch potenziellen Wettbewerb erreicht wird. Überdurchschnittliche Gewinne einzelner Unternehmen beruhen demnach einerseits auf durch Marktkonzentration zurückzuführende hohe Marktanteile und andererseits auf die Absicherung der Marktstruktur durch Marktbarrieren. - Neuere Untersuchungen haben den Zusammenhang zwischen Marktanteil und Konzentration jedoch widerlegt.

Literaturhinweise


siehe auch: Chicago School of Economics, Austrian School of Economics Kategorie:Wirtschaftstheorie

See also: Harvard-Schule, Branche, Chicagoer Schule, Gewinn, Harvard, Industrieökonomik, John Maurice Clark, Konzentration, Marktanteil, Marktschranke