Vestmannaeyjar

thumb|Blick auf Heimaey

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Elliðaey (0,45 km²), im Hintergrund: Eyjafjallajökull
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Bjarnarey (0,32 km²)

Die Vestmannaeyjar oder Westmännerinseln sind eine Inselgruppe südlich von Island.

Als größte Insel ist die Insel Heimaey (isl., gespr. häima-äj) zu betrachten. Auf ihr befindet sich der gleichnamige Ort mit ca. 6500 Einwohnern. Dieser musste Ende Januar 1973 in aller Eile evakuiert werden, da ein neuer Vulkan, der Eldfell, direkt neben dem Ort ausbrach. Glücklicherweise befand sich wegen eines Sturmes die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass kein Mensch zu Schaden kam.

Der Ort lebt auch heute noch vorwiegend vom Fischfang und zählt zu den reichsten Gemeinden in Island. Die Inseln sind auf dem Luftweg oder mit der Fähre Herjólfur über Þorlákshöfn zu erreichen.

Am ersten Augustwochenende mit dem Verslunarmannahelgi wird im Herjólfsdalur ein dreitägiges Fest gefeiert, zu dem auch viele Gäste vom "Festland" kommen.

Zu den Vestmannaeyjar gehört auch die erst 1963 aufgetauchte, ebenfalls vulkanische Insel Surtsey.

Siehe auch

Weblinks

See also: Vestmannaeyjar, 1963, Akranes, Akureyri, Eldfell, Fischfang, Hafnarfjörður, Húsavík