Heinrich Campendonk
Heinrich Campendonk (* 3. November 1889 in Krefeld, † 9. Juli 1957 in Amsterdam) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Campendonk war Mitglied in der Künstlervereinigung "Blauer Reiter". Seine Arbeiten bewegten sich im Bereich Kubismus, Futurismus, Expressionismus sowie der strengen geometrischen Formensprache. Campendonk prägte den rheinischen Expressionismus. Im Jahre 1911 machte Campendonk Bekannschaft mit den Künstlern Franz Marc, August Macke sowie Wassily Kandisky.
In seiner Geburtsstadt Krefeld, in der NS-Gedenkstätte Villa Merländer, sind zwei Wandgemälde von Campendonk zu betrachten, die während der Nazizeit vom Besitzer (Merländer) überstrichen wurden - da Campendonks Kunst von den Nazis als "entartete Kunst" indiziert wurde und Merländer jüdischen Glaubens war. Im Jahre 1997/98 sind die Werke des Künstlers mit wesentlicher Mithilfe des damaligen, mittlerweile verstorbenen Krefelder Denkmalpflegers Klaus Pauwelen vom Kölner Restaurator Horst Hahn in mühevoller Kleinarbeit wieder freigelegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
Kontaktadresse der Villa Merländer: NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer Friedrich-Ebert-Str. 42 47799 Krefeld
Campendonk, Heinrich Campendonk, Heinrich Campendonk, Heinrich
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Campendonk, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 3. November 1889 |
| GEBURTSORT | Krefeld |
| STERBEDATUM | 9. Juli 1957 |
| STERBEORT | Amsterdam |
