Heinrich Carl von Schimmelmann
Heinrich Karl von Schimmelmann (* 13. Juli 1724 in Demmin, † 16. Februar 1782) stieg vom Kaufmann in den Grafenstand auf. Er war Vater des dänischen Finanzministers Ernst Heinrich Graf von Schimmelmann. Historisch bedeutsam ist er auch als Herausgeber des Wandsbecker Bothen.
Er erwarb als Kaufmann in Dresden und als Pächter der kursächsischen Generalaccise ein bedeutendes Vermögen. Darauf eröffnete er ein Handelshaus in Hamburg und erwarb mehrere Güter (in Ahrensburg und Wandsbeck) in Holstein. 1761 trat er als Kommerzintendant in dänische Dienste und wurde 1762 in den Freiherren-, 1779 in den Grafenstand erhoben. 1762 baute er das Wandsbecker Schloss. Die bedeutende Rolle, die er für die Finanzgeschäfte Dänemarks gewann, war die Grundlage für den Aufstieg seines Sohnes zum dänischen Finanzminister.
Nicht alle seine wirtschaftlichen Maßnahmen waren unumstritten: weder die Einführung der Zahlenlotterie in Kopenhagen, Altona und Wandsbeck noch die Vermehrung der Ausgabe von Papiergeld durch die Kopenhagener Börse.
Literatur
- Christian Degn: Die Schimmelmanns im atlantischen Dreieckshandel. Gewinn und Gewissen, 3., unveränd. Aufl., Neumünster 2000, ISBN 3-529-06148-4
Weblink
Schimmelmann, Heinrich Carl von Schimmelmann, Heinrich Carl von Schimmelmann, Heinrich Carl von
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heinrich Carl von Schimmelmann |
| ALTERNATIVNAMEN | Heinrich Carl Graf von Schimmelmann |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Politiker (Dänemark) |
| GEBURTSDATUM | 13. Juli 1724 |
| GEBURTSORT | Demmin |
| STERBEDATUM | 16. Februar 1782 |
| STERBEORT | [[]] |
