Heinrich Vogeler
Heinrich Vogeler (* 12. Dezember 1872 in Bremen; † 14. Juni 1942 in Karaganda, Kasachstan) war ein deutscher Künstler.
Vogeler wuchs in Bremen auf. Nach einem Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf schloss er sich den Malern Hans am Ende, Otto Modersohn und Fritz Mackensen in der Künstlerkolonie Worpswede an.
Bekannt sind vor allem seine Arbeiten aus seiner Jugendstil-Zeit, die das Ideal des Jugendstils treffen, unter anderem sein Haus, der so genannte Barkenhoff, der Treffpunkt von verschiedenen Künstlern wie z.B. auch Rainer Maria Rilke und Gerhart Hauptmann war. Im Zusammenhang mit den Ereignissen des Ersten Weltkrieges änderte Vogeler seinen romantischen Stil drastisch, stellte proletarische Elemente in den Vordergrund seines Schaffens und versuchte im Barkenhoff ideologisch zu wirken. Er gründete dort eine Arbeitsschule und Kommune. Ab 1923 resite er Barkenhoff Kinderheim der Roten Hilfe Deutschlands. Vogeler wurde 1925 Mitglied der KPD bereiste mehrmals die Sowjetunion und wanderte schließlich 1931 dorthin aus. Als 1941 die Deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion einmarschierten, wurde er von Moskau nach Kasachstan deportiert, wo er starb.
Siehe auch
Weblinks
Unterschiedlichkeit der Werke von Heinrich Vogeler nach dem Stilwechsel
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vogeler, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Künstler |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1872 |
| GEBURTSORT | Bremen |
| STERBEDATUM | 14. Juni 1942 |
| STERBEORT | Karaganda, Kasachstan |
Vogeler, Heinrich Vogeler, Heinrich Vogeler, Heinrich Kategorie:Pazifist
