Helmholtz-Energie

Die Helmholtz-Energie A (im deutschen Sprachraum entgegen der IUPAC-Empfehlung meist als Helmholtz-Potenzial, Helmholtzsche freie Energie oder kurz freie Energie mit dem Formelzeichen F bezeichnet) ist die Energie, die man benötigt, um einen Körper zu erschaffen, der im thermischen Gleichgewicht mit seiner Umgebung steht.

F\; = \; U\; -\; T \cdot S

U ist hierbei die Innere Energie, S die Entropie und T die Temperatur des Körpers.

\mathrm{d}F\; =\; -\; S\mathrm{d}T\; -\; p\mathrm{d}V\; +\; \mu \mathrm{d}N

ist die differentielle Form, das heißt dass in einem Versuch Temperatur, Volumen und Teilchenzahl die zu kontrollierenden Variablen sind, um F zu ändern. Änderungen in F lassen sich daher eher berechnen als solche der inneren Energie oder der Enthalpie.

Siehe auch: charakteristische Funktionen, thermodynamisches Potenzial

See also: Helmholtz-Energie, Charakteristische Funktionen, Energie, Enthalpie, Entropie, IUPAC, Innere Energie, Teilchenzahl, Temperatur, Thermisches Gleichgewicht