Helmut Heißenbüttel

Helmut Heißenbüttel (* 21. Juni 1921 in Wilhelmshaven; † 19. September 1996 in Glückstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, an dem er als Soldat teilnahm und in dessen Verlauf er eine schwere Verwundung davontrug, studierte Heißenbüttel in Dresden Architektur, Germanistik und Kunstgeschichte. Von 1957 bis 1981 Leiter der Redaktion Radio-Essay beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart. Er war Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Er starb nach längerer Krankheit am 19. September 1996 in Glückstadt.

Inhaltsverzeichnis

Werke

Heißenbüttels Gedichte gehören zur experimentellen Poesie, insbesondere zur Konkreten Poesie. Er arbeitet mit reduzierter Syntax und mit der Ästhetik der Einfachheit. In zahlreichen Aufsätzen und anderen Publikationen äußerte sich Heißenbüttel auch zu Fragen der Literaturtheorie.

1954 gibt er im "Stenogramm" Auskunft über die ihn beeinflussenden Künstler und Strömungen:

Frühe Einflüsse: Strindberg und George. Einfluß durch Abwehr: Rilke. Als Lehrer zu bezeichnen: Kassner, Ernst Jünger, Rudolf Borchardt, Adorno und Wittgenstein. Spätere Einflüsse: Benn, Pound, Arp, Brecht. Lieblingslektüre: Bilder von Klee und Picasso; Tristram Shandy, Lichtenberg, Flaubert, Faulkner und Kino.

Veröffentlichungen

Bücher

Tonträger

Auszeichnungen

Weblinks

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Personendaten
Heißenbüttel, Helmut
deutscher Schriftsteller
21. Juni 1921
Wilhelmshaven
19. September 1996
Glückstadt

See also: Helmut Heißenbüttel, 19. September, 1921, 1957, 1969, 1979, 1981, 1984, 1990