Heptatonik
Bei der Heptatonik (aus dem griechischen, bedeutet so viel wie Siebentönigkeit) werden sieben Töne (mit sechs zwischeneinander liegenden, definierten Intervallen) innerhalb einer musikalischen Oktave als modale Skala definiert. Sind die Intervalle ausschließlich Sekunden, spricht man von einer diatonischen Tonleiter.
Besitzt die so aufgespannte Skala die Quinte sowie den Leitton, so ist diese Skala geeignet, funktionalharmonische Strukturen auszubilden.
Übersicht über die Grundlegenden heptatonischen Tonleitern
| +Ces | +Ges | +Des | +As | +Es | +B | keine Vorzeichen | +Fis | +Cis | +Gis | +Dis | +Ais | +Eis | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dur-Tonarten: | Ges-Dur | Des-Dur | As-Dur | Es-Dur | B-Dur | F-Dur | C-Dur | G-Dur | D-Dur | A-Dur | E-Dur | H-Dur | Fis-Dur |
| Moll-Tonarten: | es-Moll | b-Moll | f-Moll | c-Moll | g-Moll | d-Moll | a-Moll | e-Moll | h-Moll | fis-Moll | cis-Moll | gis-Moll | dis-Moll |
Siehe auch: Kirchentonarten, Kadenz
