Herbert Kaufmann
Herbert Kaufmann (* 24. August 1920 in Köln, † 27. November 1976 in Köln) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller.
Leben
Herbert Kaufmann wuchs in Köln auf. Er besuchte das Gymnasium und absolvierte nach dem Abitur 1938 eine Lehre als Industriekaufmann; anschließend war er in der chemischen Industrie tätig. Seit 1951 unternahm er ausgedehnte Reisen nach Afrika und studierte Völkerkunde, Soziologie und Geografie. 1960 schloss er dieses Studium mit der Promotion zum Doktor der Philosophie ab. Seit 1962 war er Auslandskorrespondent in Nairobi.
Herbert Kaufmann war neben seiner journalistischen Tätigkeit Verfasser von Reise- und Expeditionsberichten, meist in der Form von Jugendbüchern, mit denen er in den Fünfziger- und Sechzigerjahren zu einem neuen, realistischen Bild des afrikanischen Kontinents im deutschsprachigen Raum beitrug. 1958 erhielt er den Deutschen Jugendbuchpreis, 1960 den Friedrich-Gerstäcker-Preis.
Werke
- Afrika, Frankfurt am Main 1954
- Der verlorene Karawanenweg, Graz [u.a.] 1955
- Kongo zwischen gestern und morgen, Murnau 1956
- Der Teufel tanzt im Ju-Ju-Busch, Graz [u.a.] 1956
- Roter Mond und heiße Zeit, Graz [u.a.] 1957
- Die Stadt unter dem Wüstensand, Graz [u.a.] 1957
- Nigeria, Bonn 1958
- Reiten durch Iforas, München 1958
- Sulei, der kleine Negerjunge, Köln [u.a.] 1958 (zusammen mit Gerty Kaufmann)
- Belgisch Kongo und Ruanda-Urundi, Bonn 1959
- Des Königs Krokodil, Köln [u.a.] 1959
- Pfeile und Flöten, Graz [u.a.] 1960
- Äthiopien, Bonn 1962
- Dein neuer Nachbar in Afrika, Düsseldorf 1962
- Afrikas Weg in die Gegenwart, Braunschweig 1963
- Wirtschafts- und Sozialstruktur der Iforas-Tuareg, Köln 1964
- Tule Tiptops merkwürdige Reise, Graz [u.a.] 1977
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kaufmann, Herbert |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 24. August 1920 |
| GEBURTSORT | Köln |
| STERBEDATUM | 27. November 1976 |
| STERBEORT | Köln |
