Hermann I. (Baden)

Hermann I. von Baden (* um 1040 in Freiburg im Breisgau; † 25. April 1074 in Cluny) war Markgraf von Verona und der Begründer der Linie der Markgrafen von Baden.

Hermann war der älteste Sohn von Berthold I. von Zähringen. Er erbte den Titel des Markgrafs von Verona und übertrug die Würde auf die zähringischen Grafschaften in der Ortenau und im Breisgau. Von seiner Frau, Judit von Backnang-Sulichgau, Gräfin von Eberstein-Calw, der Gründerin des neuen Klosters Hirsau, erhielt er zahlreiche Rechte um Baden-Baden, die den Kern des späteren badischen Herrschaftsgebiets bilden sollten. Darunter waren das fränkische Albgau und der Ufgau.

Markgraf Hermann I. und seine Frau Judith gründeten das Augustiner-Chorherrenstift in Backnang, das jedoch schnell baufällig wurde und von seinem Sohn 1123 erneut errichtet werden musste. Anschließend wurde das Stift für fünf Generationen zum Grabgelege der Markgrafen von Baden.

1073 trennte sich Hermann I. von seiner Frau, legte die Mönchsgelübde ab und wurde Laienbruder in Cluny. Die Katholiken gedenken dem seligen Markgraf Hermann I. von Baden am 25. April.

Aus der Ehe mit Judit von Backnang-Sulichgau gingen folgende Kinder hervor:

Siehe auch:

Baden, Hermann I. von Baden, Hermann I. von Baden, Hermann I. von Baden, Hermann I. von Baden, Hermann I. von Baden, Hermann I. von

Personendaten
Baden, Hermann I. von
Markgraf von Verona
um 1040
Freiburg im Breisgau
25. April 1074
Cluny

See also: Hermann I. (Baden), 1040, 1073, 1074, 1123, 1130, 25. April, 8. Oktober