Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Form der Allergie.

Inhaltsverzeichnis

Anzeichen

Auslöser

Es gibt vielfältige Auslöser für den Heuschnupfen; sie sind ausführlich beschrieben in dem Thema Allergie. Bei den betroffenen Menschen tritt häufig eine Nahrungsmittelallergie oder evt. auch eine Staub- und Tierhaar-Allergie auf. Während der Pollenflugzeit ist bei Pollenallergikern das Immunsystem sehr stark beansprucht.

Therapie

Als Maßnahmen der allopathischen Behandlung sind abschwellende Tropfen, Antihistamine und örtlich angewendete Kortikosteroide gebräuchlich. In schweren Fällen kann eine Hyposensibilisierung versucht werden. Dabei werden die Allergene über einen längeren Zeitraum in langsam steigender Dosis verabreicht. Eine klassische Hyposensibilisierung dauert drei Jahre und wird mit subkutanen Injektionen durchgeführt. Relativ neuartig, jedenfalls deutlich bequemer ist eine Variante, bei der die Allergene (Pollen, Katzenhaarallergene usw.) in Tropfenform unter die Zunge gegeben werden (Sublinguale Immuntherapie, SLIT).

Aus allopathischer Sicht sollte ein Heuschnupfen unbedingt behandelt werden, da er sich sonst zu Asthma bronchiale entwickeln kann.

Auch mit den Methoden der homöopathischen oder der anthroposophisch erweiterten Medizin wird therapiert, allerdings ist die Alternativ-Medizin in diesem Bereich sehr umstritten. Es gibt keine wissenschaftliche Studien, welche die Wirksamkeit von Alternativ-Medizin gemäß den heutigen wissenschaftlichen Kriterien belegen.

Eine Klärung der Ursachen, um nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich behandeln zu können, ist anzuraten.

Literatur

Weblinks


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See also: Heuschnupfen, Allergie, Allopathie, Anthroposophisch erweiterte Medizin, Antihistamin, Asthma bronchiale, Homöopathie, Hyposensibilisierung, Injektion