Himalia (Mond)

Himalia
none|250px|Jupitermond Himalia, aufgenommen von der Raumsonde Cassini am 19. Dezember 2000
Entdeckung
Entdecker Charles D. Perrine
Datum der Entdeckung 3. Dezember 1904
Daten des Orbits
Mittlerer Bahnradius 11.461.000 km
Bahnexzentrizität 0,1623
Umlaufzeit 250,5662 Tage
Inklination 27,496°
Natürlicher Satellit des Jupiter
Physikalische Daten
Mittlerer Durchmesser 170 km
Oberfläche 91.000 km2
Masse 6,7×1018 kg
Dichte 2,6 g/cm3
Gravitation an der Oberfläche 0,0062 m/s2
Fluchtgeschwindigkeit 0,1 km/s
Siderische Rotation ~ 10 h
Neigung der Rotationsachse unbekannt
Albedo 0,04
Oberflächentemperatur
Atmosphärischer Druck

Himalia (Jupiter VI) ist einer der größeren äußeren Monde des Planeten Jupiter.

Inhaltsverzeichnis

Entdeckung

Himalia wurde am 3. Dezember 1904 von dem Astronomen Charles Dillon Perrine am Lick Observatorium (San Jose, Kalifornien) entdeckt.

Benannt wurde der Mond nach der Nymphe Himalia, einer Geliebten des Zeus aus der griechischen Mythologie. Der offizielle Name wurde erst 1975 vergeben, vorher wurde Himalia als Jupitermond VI bezeichnet.

Bahndaten

Himalia umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 11.461.000 km in 250 Tagen und 13 Stunden und 35 Minuten. Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0,1623 auf und ist mit 27,496° stark gegenüber der Äquatorebene des Jupiter geneigt.

Himalia ist die Namensgeberin und zugleich das größte Mitglied einer Gruppe von Monden, die sich auf ähnlichen Bahnen um Jupiter bewegen. Zur Himalia-Gruppe gehören die Monde Leda, Himalia, Lysithea, Elara und S/2000 J 11.

Physikalische Daten

Himalia besitzt einen mittleren Durchmesser von 170 km. Ihre Dichte ist mit 2,6 g/cm3 relativ hoch, was darauf hinweist, dass sie überwiegend aus silikatischem Gestein aufgebaut ist. Sie weist eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,04, d.h., nur 4 % des eingestrahlten Sonnenlichts werden reflektiert. In etwa 10 Stunden rotiert sie um die eigene Achse.

Am 19. Dezember 2000 sandte die Raumsonde Cassini Aufnahmen Himalias zur Erde, als sie Jupiter auf ihrem Weg zum Saturn passierte. Da diese aus großer Entfernung gemacht wurden, sind keine Einzelheiten auf ihrer Oberfläche erkennbar.

Weblinks


Kategorie: Jupitermond

See also: Himalia (Mond), 19. Dezember, 1904, 1975, 2000, 3. Dezember, Adrastea (Mond), Aitne