Himmelsherold
| Himmelsherold | ||||||||||
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| thumb|300px|Himmelsherold (Eritrichium nanum) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Eritrichium nanum | ||||||||||
| (L.) Schrad. ex Gaudin |
Der Himmelsherold (Eritrichium nanum) gehört zur Familie der Rauhblattgewächse. Der botanische Name bezieht sich auf die dichte Behaarung (erion = Wolle, trichos = Haar)
| Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Die hellblauen Blüten (ähnlich dem Vergissmeinnicht) erscheinen von Juli bis September. Die Blüten können eine Höhe zwischen 2-5 cm erreichen. Auffällig sind die fünf gold-gelben Schlundschuppen. Die Blüten der Polsterstaude stehen in 3-6blütigen Wickeln. Die Blätter sind zottig behaart und treten rosettig gehäuft auf.
Vorkommen
Der Himmelsherold ist auf saurem und kalkarmem Gestein in Felsspalten, Graten und Kuppen anzutreffen. Mit den behaarten Blättern ist der Himmelsherold sehr gut an extreme Verhältnisse angepasst und ist zwischen 2500 - 3400 m anzutreffen.
Sonstiges
Der Himmelsherold ist eine hochalpine Nivalpflanze. Die geschützte Pflanze ist sehr selten und gilt als potentiell gefährdet.
Das lückige Vorkommen in den Alpen lässt darauf schließen, dass die Art das Gebiet schon vor den letzten Eiszeiten besiedelte und diese auf den eisfreien Gipfeln als Nunatakkerpflanze überdauert hat.
Die Pflanze kann bis zu 30 Jahre alt werden.
Literatur
- Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3
- Manfred A. Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3461-6
