Gehirnforschung
Die Gehirnforschung, kurz Hirnforschung, umfasst die Bereiche der Bewusstseinsforschung, der Neuropsychologie, der Neurobiologie, der Neuroanatomie und der Philosophie. In ihren Teilgebieten erforscht sie den Aufbau des Gehirns (Anatomie), seine neurophysiologische Funktionsweise (Physiologie) und die mit den bio-physikalischen Gehirnphänomenen einhergehenden geistigen Prozesse (Wahrnehmung, Bewußtsein, Kognition, Verhalten, Bewegung). Über die Art des Zusammenhanges zwischen den biophysikalischen Abläufen im Gehirn und den gleichzeitig auftretenden geistigen (bewussten und unbewussten) Prozessen existieren verschiedene Theorien. Man unterscheidet die Gehirnforschung, die den Menschen betrifft von der Gehirnforschung, die Tiere betrifft.
In der Hirnforschung geht man davon aus, dass auf 1 neuronalen Außenreiz ca. 100 000 neuronale Erregungszustände im Gehirn und den Nervenzentren folgen. Bilder der Außenwelt werden also nicht über die Netzhaut als Projekt auf eine Leinwand im Gehirn projiziert, sondern im Gehirn aufgrund einer gewaltigen Rechenleistung aufgebaut. Das Gehirn ist, in Begriffen der Computertechnik, ein massiv parallel arbeitender Analog-Computer.
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Geschichte der Hirnforschung
Webtipps
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siehe auch: Dekade des Gehirns, Leib-Seele-Problem, Neurowissenschaften, Selbsterkenntnis des Gehirns
