Hochschule Mittweida
thumb|Front Haus 1 der Hochschule Mittweida Die Hochschule Mittweida ist eine in Mittweida sowie in Rosswein(Sachsen) angesiedelte Fachhochschule.
Die ausführliche offizielle Bezeichnung der Hochschule ist Hochschule Mittweida (FH) – University of Applied Sciences. Eine ältere abkürzende Bezeichnung für die Hochschule ist „HTWM“, was für Hochschule für Technik und Wirtschaft Mittweida steht.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Hochschule Mittweida wurde am 7. Mai 1867 als Technikum gegründet, 1935 in eine Ingenieurschule umgewandelt, hieß ab 1969 Ingenieurhochschule und wurde nach der deutschen Wiedervereinigung 1992 zur Fachhochschule (FH). Bis 1992 hatte sie ein eigenständiges Recht zur Promotion. Noch immer sind zahlreiche Professoren habilitiert, die Lehrstühle haben, anders als sonst häufig an Fachhochschulen, immer noch über einen großen Stab wissenschaftlicher Mitarbeiter verfügen und in großem Umfang Drittmittelforschung durchführen.
Daten
- ca. 4.300 Studenten in
Bekannte Absolventen
- Walter Bruch, Erfinder des PAL-Farbfernseh-Systems
- August Horch, Ingenieur und Automobil-Bauer
- Friedrich Opel, Ingenieur und Automobil-Bauer
- Jörgen Skafte Rasmussen, Ingenieur und Motorrad-Bauer (Zschopauer Motorenwerke)
- Bernhard Schmidt, Astrooptiker
- Hans Bahlsen, Ingenieur und Lebensmittel-Industrieller
- Gerhard Neumann, Ingenieur und Vize-Präsident von General Electric
- Ernst Sachs, Ingenieur und Unternehmer, Erfinder des elektrischen Lötkolbens (ERSA)
- Richard Stücklen, Politiker, 1979 - 1983 Präsident des Deutschen Bundestages
Bemerkungen
Die Hochschule ist sehr innovativ – so werden mehrere Studiengänge als Fernstudium mit Präsenzphasen in Mittweida oder kooperierenden Einrichtungen, wie der Medienakademie angeboten. Für einen Fernstudiengang pendeln die Professoren sogar nach Wien.
Weblinks
Mittweida, Hochschule
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