Hoheitszeichen Berlins
Diese Seite beschreibt die Hoheitszeichen des Bundeslandes und der Stadt Berlin und ihrer Bezirke.
| Inhaltsverzeichnis |
Wappen
Landeswappen
Landes- und Stadtwappen von Berlin
- „Das Landeswappen zeigt in silbernem (weißem) Schilde einen aufgerichteten schwarzen Bären mit roter Zunge und roten Krallen. Auf dem Schild ruht eine goldene, fünfblätterige Laubkrone, deren Stirnreif aus Mauerwerk mit einem Tor in der Mitte ausgestattet ist.
- Das Landeswappen wird vom Abgeordnetenhaus, vom Rechnungshof, vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, von den Berliner Gerichten und von der Berliner Verwaltung geführt.
- Die Abbildung des Landeswappens zu künstlerischen, heraldischen und wissenschaftlichen Zwecken sowie zu Zwecken des Unterrichts und der staatsbürgerlichen Bildung ist jedermann erlaubt, sofern dies nicht in einer Weise oder unter Umständen geschieht, die dem Ansehen oder der Würde des Hoheitszeichens abträglich sind. Jede andere Verwendung bedarf der Genehmigung der Senatsverwaltung für Inneres.
- Um Privatpersonen, Firmen und nicht-hoheitlichen Einrichtungen zu ermöglichen, die Verbundenheit zu Berlin mit einem Symbol zu dokumentieren, wird von der Senatsverwaltung für Inneres das Landessymbol bereit gestellt, das von jedermann verwendet werden kann, ausgenommen in Siegeln, Stempeln oder auf Schildern. Diese zeigt den Wappenschild des Landeswappens ohne Laubkrone in farbiger oder schwarz-weißer Ausführung.“
Die Beschreibung stammt von der Senatsverwaltung für Inneres des Landes Berlin mit deren freundlicher Genehmigung wir die Wappen Berlins in der Wikipedia abbilden dürfen (12. April 2005):
- „wie heute tel. besprochen, genehmige ich die Abbildung des Berliner Landeswappens und der Bezirkswappen in der freien Enzyklopädie Wikipedia, da dies im weitesten Sinne staaatsbürgerlichen Zwecken dient. Dabei ist in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass die Nutzung der Wappen durch Dritte nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist. Ich verweise hierzu auf die Nutzungshinweise auf der Seite Hoheitszeichen unter www.berlin.de.“
siehe auch: Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Berlin (PDF, 61511 Bytes)
Landessymbole
Das Landessymbol wird von der Senatsverwaltung für Inneres bereit gestellt.
Jedermann darf das Landessymbol frei verwenden um die Verbundenheit oder den Bezug zum Land Berlin zum Ausdruck zu bringen, soweit es mit dem Sinn dieses Symbols vereinbar ist.
Die Landessymbole dürfen nicht in Siegeln, Stempeln oder auf Schildern verwendet werden.
Geschichte des Wappens
Mit dem vermehrten Städtegründungen im 12. und 13. Jahrhundert entstand auch das Bedürfnis der Städte sich Siegel und später auch Wappen zuzulegen, um amtliche Schriftstücke, wie Erlasse, Verträge und Abkommen, zu siegeln. Die Verleihung von Siegeln und Wappen erfolgte durch den Land- oder Grundherren. In Berlin und Cölln, sowie auch in den umliegenden märkischen Städten, walteten die askanischen (brandenburgischen) Markgrafen, deren Zeichen der rote Adler war. So beherrschte der rote Adler die Siegel und Wappen der Orte an der Spree und Havel, wie auch von Berlin und Cölln, bevor der Berliner Wappenbär auf der sphragistisch-heraldischen Bildfläche erschien.
Das älteste erhaltene und bekannte Siegel Berlins stammt aus dem Jahre 1253. Es zeigt, reich getürmt, den brandenburgischen Adler, der seine Schwingen in einen kleeblattförmigen Torbogen ausbreitet. Die Umschrift lautet „SIGILLVM DE BERLIN BVRGENSIVM“ (V=U) „Siegel der Bürger von Berlin“. Es soll das Siegelzeichen des ersten Bürgermeisters, mit dem Namen Marsilius, gewesen sein.
Die Berliner wollten aber ein eigenes Symbol und Wappen haben. Wie und warum sie sich für den Bären entschieden ist heute nicht mehr rekonstruierbar. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie dabei an Albrecht I. dachten, der auch „der Bär“ genannt wurde. Er gilt als Eroberer und Begründer der Mark Brandenburg. Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie sich für das Stadtsymbol entschieden, weil die erste Silbe des Wortes „Berlin“ lautmalend auf „Bär“ hinzuweisen scheint. Im Mittelalter liebte man redende Wappen. Das bedeutet, man versuchte die Namen der Städte dem Wortklang der vermeintlichen oder tatsächlichen Bedeutung heraldisch darzustellen. Dagegen spricht aber, dass der Stadtname „Berlin“ nichts mit dem deutschen Wort „Bär“ zu tun hat. Der Stadtname Berlin stammt aus der Zeit als die Slawen diese Gebiet besiedelten und bedeutet im slawischen soviel wie „Ort am Sumpf“, „in sumpfiger Gegend“. Ferner hätte man für das Wappen eher eine Perle gewählt, da das mittelhochdeutsch Wort „berle“ heißt (zu dieser Zeit gesprochene Sprache), und Perlen oft in Wappen verwendet wurden.
Auf dem zweit ältesten erhaltenen Siegel von Berlin aus dem Jahre 1280 erscheint der Bär das erste mal in einem Siegel von Berlin. Das Siegel war möglicherweise auch schon vorher in gebrauch. Das mit Herzen bestreute Siegel zeigt in der Mitte den brandenburgischen Adler im Schild, mit markgräflichem Flügelhelm und flankiert von je einen Schwarz- und Braunbären. Die Bären sind beide gerüstet, einander abgewendet und widersehend. Sie habe eine Tatze erhoben, was die Eigenständigkeit ausdrücken soll.
Der Adler gab sich mit dem Auftreten des schwarzen Bären aber noch nicht geschlagen. Der Kampf dauerte mehrere Jahrhunderte. Das im Jahre 1338 verwendete Siegel lässt vermuten das der Bär, mit an einem Halsband über ihm wehendem Adlerschild, bereits die Hauptfigur ist. Das dem aber nicht so ist, zeigt das im 15. Jahrhundert erschienene Siegel, bei dem der Adler auf dem auf allen vieren schreitenden Bären reitet und sich in das Fell des Bären krallt. Diese Siegel hatte bis 1709 seine Gültigkeit. Dennoch setzt sich der Bär als Wappensymbol immer mehr durch. Mann findet ihn zunehmend auf Münzen und in Wappenbüchern.
Die Altstadt Cölln führte stets nur den brandenburgischen Adler im Siegel und Wappen. Das älteste und ursprünglichste Siegel der Altstadt Cölln stammt aus den Jahren 1334 und 1399. Sie tragen die Umschrift „SIGILLVM CIVIVM COLONIE MARCHIONIS BRANDENBURGENSIS“ - „Siegel der Bürger von Cölln der Mark Brandenburg“. Das Wappen von Neu-Cölln entstand erst Anfang des 18. Jahrhunderts. Getrennt von den älteren Städten entwickelte Neu-Cölln sich erst im Zuge der Befestigung (1658). Es besaß kein eigenes Siegel bekam aber später ein Wappen. Auch dieses Wappen führte wieder den roten Adler, der auch heute noch Bestandteil des Wappen vom Bezirk Neukölln ist. Siehe unten.
Der Adler dominierte auch in vielen anderen Wappen der Vorstädte, die heute zu Berlin gehören.
Ein bedeutsamer Tag in der Geschichte war der 17. Januar 1709. An diesem Tage wurde per Erlass von Friedrich I. die fünf bis dahin unabhängigen Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin vereinigt. Gleichzeitig verfügte der Regent die Schaffung eines einheitlichen großen Wappens. Dieses Große Wappen von Berlin des Jahres 1709 wurde am 6. Februar 1710 offiziell verliehen. Es zeigt drei geteilt, oben rechts den preußischen Adler, oben links den brandenburgischen Adler und im unteren Feld den Berliner Bär. Das Wappen ist von Rankwerk umgeben und oben mit einer Krone, dem „souverainem Churhut“ versehen. Der Berliner Bär zeigt sich das erste mal aufrecht stehend, aber immer noch nicht als Hauptfigur und immer noch mit Halsband.
In dem 1839 aus einer von Friedrich Wilhelm III. an den Oberbürgermeister verliehenen Medaille entstandenen Wappen, nimmt der Bär einen dominierenden Platz ein und tritt mehr in den Vordergrund. Während die beiden Adler im Verhältnis kleiner dargestellt sind. Der Bär besitzt ein eigenes Schild mit einer Mauerkrone im oberen Wappenbereich. Der Churhut wurde durch die Königskrone ersetzt. Da Berlin Residenzstadt war, durfte der Bär eine fünftürmige Mauerkrone tragen. Städten die nicht Residenzstädte waren, durften nur dreitürmige Mauerkronen tragen. Es ist nicht geklärt ob die römische Mauerkrone aus der französischen Heraldik wärend der Zeit der französischen Besetzung Berlins (1806–1808) dem Wappen zugefügt wurde, oder ob sie ohne dies den Weg ins Wappen fand. Da sich auf älteren Siegeln deutscher Städte, die im Mittelalter meist ummauert waren, auch schon Darstellungen von Mauerkronen befanden. Der Bär musste aber immer noch den, von den Berliner mittlerweile „Gängelband“ genannten, goldenen Halsring tragen. Durch ihn wurde die Unterwerfung der Stadt unter die Herrschaft der Hohenzollern ausgedrückt.
Am 1. Oktober 1875 schaffte es der Berliner Bär endlich das Zeichen der Knechtschaft los zu werden. Aus dem gezähmten mit glattem Fell, wurde wieder ein wilder Bär mit zottigem Fell.
Als sich 1920 acht Städte, neunundfünfzig Landgemeinden und siebenundzwanzig Gutsbezirke zu der neuen Stadtgemeinde Groß-Berlin zusammenschlossen, wurde auch das Wappen erneut überarbeitet und in eine grafisch moderne Fassung gebracht. Die offizielle Form erhielt es 1935 durch Professor Siegmund von Weech. Jetzt beherrschte der Bär endgültig alleine das Berliner Wappen. Das Wappen zeigt einen aufrecht stehenden schwarzen, bewehrten und rotgezungten Bären in einem silbernen zweifach rot Umrandeten Schild mit einer stilisierten fünftürmigen roter Mauerkrone.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Wappen im ersten Verfassungsentwurf des Magistrats vom Januar 1946 (Artikel 1 (2)) bestätigt. Auch in der vorläufigen Verfassung der Alliierten vom 13. August 1946 heißt es: „Berlin führt Wappen, Siegel und Flagge mit dem Bären ...“ und im Entwurf der Stadtverordnetenversammlung für eine demokratische Verfassung von Berlin vom 22. April 1948 im Artikel 5: „Berlin führt Flagge, Wappen und Siegel mit dem Bären, die Flagge mit den Farben Weiß-Rot“. Es wurde jedoch schon seit längeren diskutiert ob man das Wappen in der Form von 1935 weiter führen solle. So wurde auch noch im April 1946 zu einen allgemeinen Wappenwettbewerb aufgerufen. Durch die bald folgende administrative Spaltung Berlins kamen dessen Ergebnisse aber nicht mehr zum Tragen. In Berlin (Ost) führte man bis 1990 das Bärenwappen in der Form von 1935. In Berlin (West) wurde ebenfalls der Bär als Wappentier in der Verfassung des Landes vom 1. Oktober 1950 festgelegt. Um aber eine Unterscheidung zu Berlin (Ost) herstellen zu können, wurde 1952 ein erneuter Wettbewerb ausgeschrieben. Er beschränkte sich auf zwölf namhafte Berliner Künstler und Heraldiker. Angenommen wurde der Entwurf des ursprünglich zweitplatzierten Heraldikers Ottfried Neubecker. Es ist das Wappen, das auch heute noch als Hoheitszeichen Berlins verwendet wird. Diese Wappen wurde beziehungsweise blieb auch das Hoheitszeichen des wiedervereinten Berlins und neuen Bundeslandes.
Flaggen
Landesflagge
Landesflagge von Berlin
Die Landesflagge ist eine dreifarbige Flagge, mit den Farben Rot Weiß und Schwarz. Das Seitenverhältnis ist 3:5. Die Flagge ist in drei Längsstreifen aufgeteilt. Die beiden äußeren Streifen, in der Farbe Rot haben ein Fünftel der Flaggenbreite. Der mittlere weiße Streifen hat drei Fünftel der Flaggenbreite. In ihm befindet sich die Wappenfigur, die etwas zur Stange hin verschoben ist. Die Wappenfigur, ohne Schildumrahmung, ist ein aufrecht stehender und nach links blickender schwarzer Bär mit roten Krallen und Zunge.
Aus der „Ausführungsvorschriften zum Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Berlin“ (PDF, 71079 Bytes):
- „Die Landesflagge darf von jedermann gezeigt werden, sofern dies nicht in einer Weise oder unter Umständen geschieht, die dem Ansehen oder der Würde dieses Hoheitszeichens abträglich sind.“
Dienstflagge
allgemeine Dienstflagge des Landes Berlin
Die allgemeine Dienstflagge ist wie die Landesflagge, nur dass sich anstelle der Wappenfigur das Landeswappen mit weißen Schild mittig im weißen Streifen befindet. Die Dienststellen des Landes Berlin, die überwiegend hoheitliche Aufgaben wahrnehmen, können die Dienstflagge statt der Landesflagge setzen.
Historische Flaggen
Bezirkswappen
Der Senat von Berlin hat den einzelnen Bezirken auch Wappen verliehen, die sie bei besonderen Anlässen neben dem Landeswappen führen können. Für die Nutzung der Bezirkswappen gelten die selben Regeln, wie für das Landeswappen.
Als verbindendes Element aller Berliner Bezirkswappen ist die auf dem Schild ruhende dreitürmige Mauerkrone, deren mittleren Turm mit dem Berliner Wappenschild (silber) belegt ist, vorgeschrieben.
Charlottenburg-Wilmersdorf
Charlottenburg-Wilmersdorf
Das Wappen wurde am 4. September 2001 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „Unter silbern-blau gespaltenem Schildhaupt, darin drei Lilien in verwechselten Farben, in Gold ein gezinntes blaues Burgtor mit offenem schwarzem Fallgatter, die Seitentürme mit Kuppeldächern, der Mittelbau mit einem Walmdach, das oben mit zwei abgewendeten Flaggen besteckt ist, die rechte schwarz-silbern, die linke silbern-rot geteilt. Die Seitentürme sind belegt mit je einem Schild: rechts in Silber ein goldengekrönter und -bewehrter schwarzer Adler mit goldenen Kleeblattstängeln auf den Flügeln und auf der Brust belegt mit dem goldenen Monogramm FR, überhöht von einer goldenen Königskrone; links in Rot ein silbernes springendes Ross. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg
Das Wappen wurde am 7. Oktober 2003 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In silbernem Schild mit blauem Wellenschildfuß, belegt mit vier silbernen Wellenfäden, eine rote gezinnte Brücke, die durch zwei spitzbedachte und beknaufte Türme, welche mit Zinnen, Zwischendächern, Simsen und schwarzen Schießscharten und Spitzfenstern bedeckt sind, in drei gleichmäßige Bögen unterteilt ist. Die beiden äußeren Bögen sind als Halbbögen dargestellt. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Lichtenberg
Der Prozess der Wappenfindung ist noch nicht abgeschlossen.
Marzahn-Hellersdorf
Bezirkswappen Marzahn-Hellersdorf
Das Wappen wurde am 7. Oktober 2003 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In grünem Schild ein schräglinker silberner Wellenbalken, darüber eine goldene Korngarbe mit fünf Ähren, darunter ein silbernes Zahnrad. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Die Symbole des neuen Wappen von Marzahn-Hellersdorf stammen von dem Wappen des ehemaligen Bezirkes Marzahn. Die Korngarbe mit Ähren symbolisieren die jahundertelange landwirtschaftliche Prägung aller Ortsteile des Bezirkes. Die Korngarbe besteht aus 5 Ähren, die die 5 Ortsteile Biesdorf, Kaulsdorf, Marzahn, Mahlsdorf und Hellersdorf symbolisieren. Der Wellenbalken steht für die Wuhle, die den Bezirk von Nord nach Süd durchfließt, und die vielen Gewässer des Bezirkes. Die grünen Flächen des Schildes stehen für die großzügigen Grünflächen und Parks des Bezirkes. Für die Anfang des 20. Jahrhunderts beginnende Industriealisierung in allen Ortsteilen wurde das Zahnrad bereits im alten Wappen von Marzahn aufgenommen. In den, damals noch Dörfern, entstanden erste Handwerksbetriebe, Mühlen und kleinere Gewerbebetriebe. Heute liegt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf das größte zusammenhängende Gewerbegebiet Berlins. Deshalb wurde das Zahnrad auch im neuen Wappen wieder aufgenommen.
Bezirkssymbol Marzahn-Hellersdorf
Das Bezirkssymbol von Marzahn-Hellersdorf kann als Zeichen der besonderen Verbundenheit oder eines besonderen Bezuges zum Bezirk frei verwendet werden, wenn dies mit dem Sinn des Bezirkssymbols vereinbar ist und nicht gegen Rechtsvorschriften in der Bundesrepublik Deutschland verstößt.
Eine Verwendung in oder auf Siegeln, Stempeln bzw. Schildern ist nicht erlaubt.
Mitte
Mitte
Das Wappen wurde am 9. Oktober 2001 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „Der sechsfach in Rot und Silber geständerte Schild ist mit einem goldenen Mittelschild belegt, darin ein wachsender schwarzer, rotbewehrter und -gezungter Bär, der in den Pranken einen blauen Schild mit aufrechtem goldenem Lilienzepter hält. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Neukölln
Neukölln
Das Wappen wurde am 12. April 1956 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „Ein halbgespaltener und geteilter Schild, darin im ersten, schwarzen Felde ein silberner Abendsmahlskelch, im zweiten, silbernen Felde ein auf den Flügeln mit goldenen Kleestengeln belegter goldenbewehrter roter Adler und im dritten, roten Felde ein silbernes achtspitziges Kreuz. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit einem kleinen Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Pankow
Der Prozess der Wappenfindung ist noch nicht abgeschlossen.
Reinickendorf
Reinickendorf
Das Wappen wurde am 28. November 1955 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In schwarzem Schild ein goldener Schrägbalken, belegt mit einem laufenden roten Fuchs und begleitet von sechs (3 : 3) goldenen Ähren. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit einem kleinen Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Spandau
Spandau
Das Wappen wurde am 4. Februar 1957 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In silbernem Schild über blauen Wellen eine nach außen ansteigende rote Stadtmauer; vor deren offenem, breitem, oben mit einem Zinnenkranz abgeschlossenem Mitteltor steht ein silberner Dreieckschild mit dem brandenburgischen goldenbewehrten roten Adler, dessen Flügel mit goldenen Kleestengeln belegt sind. Das Tor ist beseitet von zwei hinter der Mauer hervorkommenden goldenbeknopften roten spitzbdedachten befensterten Türmen, zwischen denen auf dem Zinnenkranz des Tores ein naturfarbener Topfhelm -der brandenburgische Wappenhelm- sitzt. Er trägt als Helmzier einen mit goldenen Lindenblättern besäten schwarzen Flug. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit einem kleinen Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Steglitz-Zehlendorf
Steglitz-Zehlendorf
Das Wappen wurde am 25. März 2003 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In Gold eine grüne Kiefer mit schwarzem Stamm auf grünem Boden, darunter ein silberner Wellenschildfuß, darüber im Schildhaupt ein schwebender rotbewehrter und -gezungter schwarzer Adlerkopf. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Tempelhof-Schöneberg
Tempelhof-Schöneberg
Das Wappen wurde am 25. März 2003 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In dem durch einen grünen Stab silbern-golden gespaltenen Schild über einem grünen Bogenschildfuß mit Mittelkuppe vorn ein schwebendes rotes Kreuz mit verbreiterten Enden, hinten ein schreitender roter Hirsch. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
Treptow-Köpenick
Treptow-Köpenick
Das Wappen wurde am 21. September 2004 vom Senat verliehen.
Blasonierung:
- „In Blau ein grünes Taukreuz mit getatzten Enden, versehen mit einem goldenen Stabbord, begleitet von zwei nach innen gewendeten aufrecht stehenden silbernen Fischen. Das Taukreuz belegt mit einem goldenen Schlüssel mit linksgewendetem Bart und 7 vierstrahligen Sternen (4:2:1). Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“ Quelle: Hoheitszeichen von Berlin - Bezirkswappen
ältere Wappen an Gebäuden
Berliner Wappen am ehemaligen Gefängnis Rummelsburg |
Berliner Wappen an der ehemaligen Gaststätte "Zum Eierhäuschen" im Plänterwald |
Siehe auch
Literatur
- Heinz Machatscheck: Als der Wappenbär geboren wurde Berlin-Information, Berlin 1987, ISBN 3-7442-0005-1
Weblinks
Hoheitszeichen des Landes Berlin
