Höhenpark Killesberg

Der Höhenpark Killesberg ist ein ca. 50 ha großer Park im Stadtbezirk Stuttgart-Nord (Stadtteil Killesberg) der Landeshauptstadt, unmittelbar an das alte Messegelände angrenzend. thumb|left|130px|Tal der Rosen Die Anlage zwischen Stuttgart und Stuttgart-Feuerbach geht auf die Reichsgartenschau 1939 zurück, für die ein vorher weitgehend als Steinbruch genutztes Gelände zum Park und Ausstellungsgelände umgestaltet worden war.


Seit den 1950er Jahren war der Höhenpark mehrfach Schauplatz von Gartenbauausstellungen wie der Bundesgartenschau und der IGA (1993). thumb|Killesberg Springbrunnen thumb|Egelsee am Wartberg [[Bild:Bismarckturm-stuttgart.jpg|thumb|Bismarckturm in Stuttgart-Nord]]

Inhaltsverzeichnis

Killesbergbahn

Seit 1939 verkehrt im Höhenpark Killesberg eine schmalspurige Parkeisenbahn mit Spurweite 15 Zoll (381 mm), die Killesbergbahn Stuttgart. Sie verkehrt in den Sommermonaten täglich, wobei werktags Diesellokomotiven, an Sonn- und Feiertagen auch die beiden Dampflokomotiven von 1950 zum Einsatz kommen.

Im Jahre 1939 dampfte anlässlich der Reichsgartenschau zum ersten Mal eine Kleinbahn auf dem Killesberg. Damals fuhren zwei geliehene Dampflokomotiven aus Leipzig auf der 2300 Meter langen Strecke.

Die 14 überdachten Personenwagen wurden in den Jahren von 1937 bis 1938 bei der Waggonfabrik Görlitz gebaut; sie sind noch heute im Einsatz.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach den Fahrbetrieb der Killesberg-Kleinbahn, die Dampflokomotiven wurden nach Leipzig zurückgegeben (dort fahren diese Lokomotiven bei der Parkeisenbahn Auensee noch heute).

1950 wurde die Killesberg-Kleinbahn wieder in Betrieb genommen. Es wurden neue Lokomotiven angeschafft, so dass heute insgesamt 2 Dampf- und 2 Diesellokomotiven auf der Rundstrecke eingesetzt werden können.

Sesselbahn

Von ca. 1950 bis Ende der 1980er Jahre konnte man den Höhenpark Killesberg auch von einer Sesselbahn aus erleben.

Panoramabahn

Während der IGA 1993 verkehrte auf dem Killesberg neben der Parkeisenbahn Killesberg noch eine Einschienenbahn, und zwar die 1994 demontierte Panoramabahn.

Killesbergturm

thumb|left|130px|Killesbergturm Auf dem höchsten Punkt des Parks steht seit 2000 ein 41 m hoher Aussichtsturm, erbaut vom Bauingenieur Professor Jörg Schlaich im Auftrag des Verschönerungsvereins Stuttgart als filigrane Seilnetzkonstruktion. Die drei Plattformen des Turmes hängen in einem Seilnetz, welches von der Spitze des Mittelpylons, der auf einer Kugel balanciert, abgespannt ist. Auch die Geländer sind aus einem Seilnetz konstruiert. Im Unterschied zum Stuttgarter Fernsehturm verfügt dieser Aussichtsturm nicht über einen Aufzug. Planung: http://www.officium.de

Verkehrsmittel

Der Höhenpark Killesberg ist mit der Stadtbahnlinie U7, Endhaltestelle "Killesberg-Messe", zu erreichen.

Bismarckturm

1000 m südwestlich der Messehallen steht auf dem höchsten Punkt in Stuttgart-Nord seit 1904 der 20 m hohe Bismarckturm. Als Bauplatz wählte man den Gähkopf (409 m über NN) mit guter Aussicht auf das Stuttgarter Stadtgebiet und guter Fernsicht in alle Himmelsrichtungen. Er wurde nach vorgegebenem Muster erbaut. Der Bau von über 410 Bismarcktürmen weltweit war geplant, 238 Bismarcktürme wurden tatsächlich gebaut.

Der Bau des Turmes wurde 1902 von der Studentenschaft der Technischen Hochschule in Stuttgart initiiert. Der Stuttgarter Bismarckturm wurde am 16. Juli 1904 eröffnet. Zu seinem 100. Geburtstag wurde er 2004 umfassend saniert.

Umgebung

Weitere Türme in Stuttgart: Tagblatt-Turm, Stuttgarter Fernsehturm

Weblinks

Killesberg Killesberg Killesberg Killesberg

See also: Höhenpark Killesberg, 1927, 1939, 1950, 1950er, 1980er, 1993, 1994