Höhensonne

thumb|200px|Eine Höhensonne

Die Höhensonne ist eine künstliche Quelle von Ultraviolettstrahlung für den häuslichen Gebrauch. Die Apparatur besteht im wesentlichen aus einer Quecksilberdampflampe mit einem vorgeschaltetem Widerstand aus Glimmer. Die Höhensonne geht auf ein Patent von 1904 zurück und wurde lange Zeit zur künstlichen Hautbräunung verwendet. Die ausgesendeten künstlichen ultravioletten Strahlungen waren allerdings so hart, dass die Höhensonne nur mit einer speziellen Schutzbrillen genutzt werden konnte. Die Intensität der ultravioletten Strahlung äußerte sich auch durch den intensiven Ozongeruch beim Einschalten der Höhensonne. Die elektrische Leistung eines handelsüblichen Gerätes wird mit etwa 400 W angegeben.

Später entwickelte Modelle erlaubten den Betrieb der vorgeschalteten Widerstände ohne die Quecksilberdampflampe. Die dabei entstehenden Infrarotstrahlung kann ebenfalls medizinisch genutzt werden.


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See also: Höhensonne, 1904, Elektrizität, Gerät, Glimmer, Haut, Infrarotstrahlung, Leistung (Physik), Medizin