Humanista

Humanista (Plur.) ist eine Selbstbezeichnung von Männern bereits im 14. Jahrhundert in der Zeit des Renaissance-Humanismus, die sich damit als Humanisten verstehen. Damit signalisieren diese zumeist Dichter und Gelehrten einer Abkehr von dem bisherigen mittelalterlichen Menschenbild innerhalb eines korporativen Verbandes hin zu einem bürgerlichen Selbstbewußtsein, womit sie sich als Individuen begreifen und bewußt werden. Sie lehnen in der Regel das scholastische System ab wie auch die Institution Kirche. Wesentlich ist ihre Hinwendung zur heidnischen Antike und ein Streben nach der Wiederbelebung des klassischen Altertums (Georg Voigt, Jacob Burckhardt). In diesem Streben studia humanitatis suchen sie sich als Mensch zu vervollkommnen und damit eine Mittlerrolle zwischen Gott und der Welt einzunehmen. Es ist eine die von jenen Männern initiierte und repräsentierte Bildungsbewegung, durch die letzten Endes das Ende des Mittelalters und der Beginn der Moderne eingeläutet wird. Durch ihren Einfluß werden auch Bibliotheken und Sammlungen aufgebaut.


Kategorie: Humanismus

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