Hypoxie

Als Hypoxie bezeichnet man die Verminderung des Sauerstoffpartialdruckes im Blut oder im Gewebe von Organismen. Je nach Ursache unterscheidet man:

Im Gehirn sind bei Hypoxie bestimmte Bereiche besonders betroffen, die Nervenzellschäden treten in diesen Regionen zuerst auf. Dazu gehören die Purkinje-Zellen des Kleinhirns, Der CA1-Bereich des Ammonshornes. Die Zellen reagieren auf die äußerem Einflüsse mit der Aktivierung sogenannter Heat-Shock-Proteine. Diese und weitere Produkte aus der C-Fos und G-Jun Proteinfamilie ändern bestimmte Zellfunktionen, die das Überleben oder das kontrollierte Absterben der Zellen regulieren sollen.

Morphologisch beobachtet man in geschädigten Bereichen des Gehirns Nekrosen, Schrumpfungen des Hirnmantels und vor allem ein selektiver Untergang der Neuronen. Letztere schrumpfen zu einem charakteristischen Dreieck mit homogenen Aussehen zusammen, die von Pathologen unter dem Mikroskop diagnostiziert werden können.

See also: Hypoxie, Ammonshorn, Ischämie, Kleinhirn, Nekrose, Neuron, Pathologe, Purkinje-Zelle