Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten
Der internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) verfolgt als seine wesentlichen Ziele die Durchsetzung der Menschenrechte – insbesondere der Weltanschauungsfreiheit – als Individualrechte, die konsequente Trennung von Staat und Kirche, die Förderung des vernunftgeleiteten Denkens sowie die Aufklärung über Wesen, Funktion, Strukturen und Herrschaftsansprüche von Religionen.
Der IBKA vertritt religionskritische, atheistische und agnostische Positionen, versteht sich jedoch nicht als Weltanschauungsgemeinschaft, sondern als Interessensvertretung von konfessionslosen sowie zwangskonfessionalisierten Menschen.
Unter "zwangskonfessionalisiert" werden dabei diejenigen Menschen verstanden, die, wiewohl nicht gläubig, aus ökonomischen oder sozialen Gründen genötigt sind, gegen ihre Überzeugung Mitglied einer Religionsgemeinschaft zu sein.
Der IBKA ist Mitglied der Atheist Alliance International (AAI).
Er gibt die Quartalsschrift "Materialien und Informationen zur Zeit" (MIZ) heraus.
In der Regel alle zwei Jahre verleiht der IBKA den Erwin-Fischer-Preis an Personen, die sich in herausragender Weise um Weltanschauungsfreiheit, Trennung von Staat und Kirche, Förderung vernunftgeleiteten Denkens und Aufklärung über Wesen, Funktion, Strukturen und Herrschaftsansprüche von Religionen verdient gemacht haben.
