Ich-Botschaft

Die Ich-Botschaften, auch Selbstoffenbarungen, sind Äußerungen, die die eigene Meinung und die eigenen Gefühle mitteilen. Sie findet einen Kontext im Vier-Seiten-Modell. Formulierungen mit "man" oder "wir" beziehen andere ungefragt mit ein und bauen damit ungewollt Blockaden auf; auf diese Weise schützt man sich selbst durch einen Panzer aus Allgemeinheit (Gemeinplätzen).

Eine Ich-Botschaft besteht aus einem Gefühls- und einem Tatsachenanteil: Die eigenen Gefühle werden in der Ich-Form zum Ausdruck gebracht. Was die Gefühle verursacht hat, wird im sachlichen Informationsteil der Botschaft mitgeteilt:

Beispiel:"Ich bin traurig darüber, dass Du immer so spät nach Hause kommst!"

In der Ich-Form vorgebracht, werden geäußerte Gefühlsstimmungen nicht zur verletzenden Kritik an der anderen Person, wie es oft bei "Du-Botschaften" (z.B. "Du lügst immer!") der Fall ist. Die Ich-Botschaft vermeidet eine unfruchtbare Konfrontationssituation und trägt der Tatsache Rechnung, dass zuerst der Sprecher ein Problem hat, nicht der Angesprochene.

zu Beachten

See also: Ich-Botschaft, Deeskalation, Gemeinplatz, Kritik, Meinung, Vier-Seiten-Modell, Abschwächer