Ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V.
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Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (ifo: Akronym aus Information und Forschung) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, das als eines der größten und renommierten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands seine Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den viel beachteten Geschäftsklimaindex ermittelt.
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Aufgaben
- Versorgung der interessierten Öffentlichkeit mit Wirtschaftsdaten.
- Hierzu organisiert das Institut auch Seminare und Vorträge eigener und anderer Wirtschaftswissenschaftler. Als prominenteste Wirtschaftanalyse gilt der öffentlich anerkannte ifo Geschäftsklimaindex. Zusätzlich ist das ifo Institut an der Herausgabe mehrerer wirtschaftswissenschaftlicher Zeitschriften beteiligt.
- Erhebung dieser Daten (z.B. ifo Geschäftsklimaindex) durch Befragungen von Unternehmen.
- Beratung der die Wirtschaftspolitik beeinflussenden Organe in Deutschland,
- Entwicklung von Modellen zur Simulation der Effekte von Eingriffen in die deutsche Wirtschaft.
- Wirtschaftswissenschaftliche Forschung
- Die Forschung des Instituts ist sehr auf seiner Beraterfunktion zugeschnitten. Das ifo-Institut arbeitet als Forschungseinrichtung mit vielen deutschen Universitäten zusammen.
Struktur
Als eingetragener Verein legt das ifo Institut seine Struktur mittels einer Satzung fest.
In der Satzung verpflichtet sich das Institut der gemeinnützigen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung und der Gemeinnützigkeit.
Dies bedeutet unter anderem, dass es selbstlos, das heißt nicht gewinnstrebend arbeitet.
Mitarbeiter
- Präsident: Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Sinn
- 150 Mitarbeiter, ca. die Hälfte Wissenschaftler
Gründungen
Das ifo Institut wurde im Jahr 1949 an der Universität München gegründet. Zur Analyse des Zusammenwachsens der beiden Teile Deutschlands wurde 1993 eine Zweigstelle in Dresden eröffnet.
Aufgabenbereiche
- Konjunktur und Finanzmärkte
- Öffentlicher Sektor
- Sozialpolitik und Arbeitsmärkte
- Humankapital und Strukturwandel
- Branchenforschung
- Umwelt, Regionen und Verkehr
- Internationaler Institutionenvergleich
- Unternehmensbefragungen
Kritik
Kritiker werfen dem ifo Institut vor, nicht objektiv zu sein, da der Verwaltungrat mit hochrangigen Vertretern des Bankenwesens besetzt sei.
Siehe auch
- Karl Maria Hettlage, Präsident des Instituts von 1965 bis 1976
