Apple iMac

thumb|iMac der ersten Generation

Der iMac ist ein von vom Computerhersteller Apple produzierter PPC. Grundsätzliche Idee des iMacs war ein sogenanntes "All-in-one"-Gehäuse mit möglichst einfacher Bedienbarkeit für eine nicht-technische Zielgruppe. Mit diesem Gerät knüpfte Apple an seine allerersten in den 80er Jahren produzierten Rechner an, in denen Rechner und Minibildschirm in einem Gerät integriert waren.

Primäre Merkmale der ersten iMac-Generation waren eine in den Monitor integrierte Haupteinheit und halbdurchscheinendes (semitransluzentes) Gehäuse. Weltweiter Erstverkaufstag war der 5. September 1998. Der Preis in Deutschland betrug bei der Markteinführung DM 2.999,-.

Der Ur-iMac [1] hatte einen G3-Prozessor von Motorola mit einer Taktfrequenz von 233 MHz, einen 15-Zoll-Röhrenmonitor (CRT), eine ATI Rage IIc-Grafikkarte mit 2MB SDRAM Grafikspeicher, ein CD-Laufwerk, zwei USB-Schnittstellen, ein Modem, eine Festplatte mit einer Kapazität von 4 GB und ab Werk 32 MB Arbeitsspeicher.

Nicht unumstritten war der Verzicht auf ein Diskettenlaufwerk und auf die vormals in anderen Apple-Modellen eingebaute SCSI-Schnittstelle. Apple setzte mit dem iMac plötzlich auf die USB-Schnittstelle. Damit gab es zwar den ersten serienmäßigen Personal Computer, dessen Datenbus auf diese Schnittstelle standardmäßig ausgelegt war, aber genau diese Entscheidung war ein Ärgernis für viele Anwender, weil die bereits vorhandenen SCSI-basierten Peripheriegeräte nicht mehr angeschlossen werden konnten.

Besonderes Aufsehen aber erregte die Farbgebung des iMacs. Das erste Modell kam in der Farbe Bondi Blue auf den Markt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Computer im Allgemeinen in einem neutralen Beige, Grau oder Schwarz produziert worden. Apple präsentierte nun einen "bunten" Computer und erweiterte kurz danach die Farbpalette um weitere Farben bis hin zu einem mit einem Blumendekor bedruckten Gehäuse.

Der iMac-Designer Jonathan Ive löste mit dem bunten und transluzenten Gehäuse einen völlig neuen Trend in der Computerindustrie aus. Das halbdurchsichtige Gehäuse des ersten iMacs hat viele Designer inspiriert, ähnliche Entwürfe für eine Vielzahl von Computern und deren Peripherie zu machen. Bei Komponenten wie Mäusen, Modems und sogar Routern wurde durchsichtig und bunt auf einmal schick, und das nicht nur für den iMac-Markt.

Auf der Apple Expo, der hauseigenen Messe des Herstellers, wurde der iMac immer wieder ein Überraschungsprodukt. Mit der Idee einer einfachen Installation des Rechners und der benutzerfreundlichen Möglichkeit, das Internet zu nutzen, meldete sich Apple zurück auf dem Konsumentenmarkt, den das Unternehmen lange vernachlässigt hatte, und hatte damit großen Erfolg.

In den nächsten Jahren wurde zwar die Urform mit dem integrierten Monitor weitgehend beibehalten, die technische Ausrüstung wurde jedoch immer wieder verbessert. Die letzten iMacs mit einem röhrenbasierten Monitor konnten CDs/DVDs lesen und CDs brennen, verfügten über Firewireports und Wireless LAN - Vorbereitung und waren mit wesentlich größeren Festplatten und mehr Arbeitsspeicher ausgestattet als das Urmodell. Zudem kam der komplette Rechner durch die raffinierte Belüftung (Konvektion) völlig ohne Ventilatoren aus und war somit im Betrieb praktisch geräuschlos.

thumb|iMac 2002

Das erfolgreiche Design wurde im Januar 2002 komplett verändert. Die Vielfarbigkeit wich einem schlichten Weiß. Der Röhrenmonitor wurde durch ein an einem 3-fach beweglichen Arm (Goose Neck) befestigtes TFT-Display ersetzt, in dessen Fuß sich der gesamte Computer incl. Netzteil, Schnittstellen und optischem Laufwerk befindet. Dieses Design wird scherzhaft auch "Nachttischlampe" genannt. Das ursprüngliche iMac-Design wurde im eMac fortgeführt.

Am 31. August 2004 wurde der neue iMac auf der Messe "Apple Expo" in Paris vorgestellt. Seit Mitte September wird das Gerät ausgeliefert. Das Design wurde erneut völlig verändert. Der Computer befindet sich nun zusammen mit dem TFT-Display (17" und 20") in einem Gehäuse und ist mit jeweils einem 64-Bit-G5 bestückt. Obwohl auch das optische Laufwerk und das Netzteil integriert sind, ist der neue iMac nur 5,5 cm dick.

Inhaltsverzeichnis

Ausführungen

Flachbildschirm (TFT)

Röhrenmonitore (CRT)

Weblinks

See also: Apple iMac, 1998, 2004, 31. August, 5. September, 64-Bit, Apple, Bildschirm, CRT, Datenbus