Innere Emigration
Innere Emigration bezeichnet die Einstellung von Schriftstellern und Künstlern die zur Regierung in der Zeit des Nationalsozialismus zwar in Opposition standen, jedoch nicht aus Deutschland auswanderten. Ebenso kann auch das stille Fortleben nationalsozialistischer Ideen im Deutschland nach Ende des zweiten Weltkriegs als innere Emigration bezeichnet werden.
Die Werke der Autoren und Künstler wurden vom Nazi-Regime oft zu entarteter Kunst erklärt.
Zu den inneren Emigranten zählen:
- Otto Dix
- Hans Heinrich Ehrler
- Ricarda Huch
- Erich Kästner
- Oskar Loerke
- Walter von Molo
- Richard Riemerschmid
- Reinhold Schneider
- Frank Thiess
- Friedrich Reck-Malleczewen
Literatur
- jour fixe initiative berlin (Hg.): Fluchtlinien des Exils, ISBN 3-89771-431-0 [1]
- Birgit Schmidt: Wenn die Partei das Volk entdeckt. Anna Seghers, Bodo Uhse, Ludwig Renn u.a. Ein kritischer Beitrag zur Volksfrontideologie und ihrer Literatur. ISBN 3-89771-412-4
