Integrität
Integrität steht für Makellosigkeit, Unverletzlichkeit, Unversehrtheit.
- Der Begriff beschreibt in der Informatik auch die referenzielle Eigenschaft (Integrity Independence) einer relationalen Datenbank (siehe Integritätsbedingung).
- Persönliche Integrität ist die Übereinstimmung zwischen Ihren Werten, Ihren Worten und Ihrem Verhalten. Wenn Sie zum Beispiel zuverlässig sein wollen, müssen Sie Ihr Versprechen einhalten. Wenn Sie zum Beispiel Lügen ablehnen und sich selbst beim Lügen „erwischen“, sinkt Ihre Selbstachtung, was zwangsläufig Ihr Selbstwertgefühl mindert. Integer leben heißt also, nach seinen eigenen oder bewusst übernommenen Maßstäben zu leben und diese nicht zu verraten. Ein integrer Mensch lebt in dem Bewusstsein, dass sich seine persönlichen Überzeugungen, Maßstäbe und Wertvorstellungen in seinem Verhalten ausdrücken. Sicher haben auch Sie Vorstellungen von gut und böse, richtig und falsch, und wenn Ihr Verhalten mit diesen Einstellungen übereinstimmt, dann sind Sie das, was man integer nennt. Persönliche Integrität könnte demnach auch als Treue zu sich selbst umschrieben werden.
- Integrität: Schutz der Daten vor Veränderung. Übertragung einer verschlüsselten Prüfsumme, die erkennen lässt, ob Daten verändert wurden. (siehe dazu IPsec)
- Leitet sich vom Lateinischen: "in tangere" (un-berührbar) ab. Integrität ist somit eine absolute Eigenschaft. Denn wer kann (will) schon zu 100 % integer, also unberührt von seinem Umfeld handeln?
- Das Gegenteil von integer ist korrumpierbar, also sich in seinem Verhalten nicht von inneren Werten und Prinzipien, sondern von äußeren Drohungen und Verlockungen (ver-)leiten zu lassen.
- Das Recht auf territoriale Integrität ist das Recht einer eigenständigen Nation auf die Kontrolle über ihr Staatsgebiet. Siehe auch: Souveränität
