Interkulturelle Kommunikation
Interkulturelle Kommunikation ist ein Studiengang, der an drei Universitäten in Deutschland studiert werden kann:
- an der Technischen Universität Chemnitz als Magister-Hauptfach
- an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gibt es den Studiengang Interkulturelle Wirtschaftskommunikation
- an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Der Studiengang ist entstanden, weil die zunehmende Internationalisierung eine neue Qualität von Begegnungen zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen fordert.
Schwerpunkte sind hierbei:
- Diskursanalyse beziehungsweise Transkriptanalyse
- Xenologie (Fremdverstehen), auch Stereotype
- Kulturstandard und Kulturvergleich
- Mediation
- Interkulturelles Lernen
- Interkulturelle Kompetenz
- Interkulturelles Training
- Fremdsprachenlernen
Die Interkulturelle Kommunikation lässt sich nur schwer einer wissenschaftlichen Disziplin zuordnen. Als kulturwissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Eigenen und dem Fremden beschäftigt, baut sie auf Inhalten und Erkenntnissen aus Ethnologie und Volkskunde auf. Teilbereiche können auch zu Linguistik, Kommunikationswissenschaft oder den Philologien gerechnet werden.
Als Autor, der zuerst ( Anfang der 1960er) explizit die Interkulturelle Kommunikation thematisiert hat, kann der Ethnologe und Semiotiker Hall genannt werden.
Auf anderer Ebene angesiedelt, aber von enormer Bedeutung ist der Schüleraustausch. Auch dieser wird zunehmend wissenschaftlich erforscht, um die Praxis positiv zu beeinflussen.
Siehe auch: Kommunikation, Kultur, Interkulturalität, Psychologie, Ethnologie, Sprache,
