International Finance Corporation
Die Internationale Finanz-Corporation (International Finance Corporation – IFC) ist ein Teil der Weltbankgruppe.
Die 1956 gegründete IFC hat die Aufgabe, zur Verringerung der Armut in den weniger entwickelten Ländern beizutragen, indem sie das Wachstum des privaten Sektors fördert und bei der Mobilisierung von Inlands- und Auslandskapital Hilfe gewährt. Zu diesem Zweck übernimmt sie ohne Garantien des jeweiligen Landes Beteiligungen an privaten Unternehmen beziehungsweise gewährt diesen Kredite. Sie übernimmt dabei eine wichtige Katalysatorrolle für weitere private Investitionen in Entwicklungsländern. Die IFC ist bestrebt, die Aktivitäten in den ärmeren Entwicklungsregionen auszuweiten.
Im Geschäftsjahr 2003 förderte die IFC 186 Investitionsprojekte im Gesamtwert von 5,4 Mrd. US$ durch eigene Darlehen und Beteiligungen im Wert von 4 Mrd. US$. In Ergänzung zur Förderung und Beteiligung an Privatinvestitionen ist die IFC auch im Bereich der Beratung und der technischen Hilfe tätig. Sie konzentriert sich dabei überwiegend auf Fragen der Privatisierung und Umstrukturierung von Unternehmen, der Entwicklung von Kapitalmärkten sowie der Strukturierung von komplizierten und risikoreichen Investitionen.
Bis 2003 hatte die IFC 175 Mitglieder. Deutschland ist Gründungsmitglied, mit einem Kapitalanteil von ca. 2,36 Mrd. US$ der gegenwärtig etwa 5,5 % beträgt (Stimmrechtsanteil 5,37 %).
