Inzidenz

Die Inzidenz (lat. incidens ) bezeichnet

  1. (veraltet) Eintritt (eines Ereignisses)
  2. in der Geometrie die Eigenschaft, gemeinsame Punkte zu besitzen: Inzidenz (Geometrie)
  3. in der Graphentheorie eine Beziehung zwischen einem Knoten und einer Kante: Inzidenz (Graphentheorie)
  4. in der Astronomie den Einfall von (atomaren) Teilchen in ein bestimmtes Raumgebiet
  5. in der Wirtschaft den Umstand, dass öffentliche Subventionen oder Steuern nicht die Wirtschaftssubjekte begünstigen oder belasten, denen sie vom Gesetzgeber zugedacht sind
  6. in der Genetik das Maß für die Häufigkeit des Auftretens eines Merkmals in einer Population, bezogen auf eine Zeiteinheit bzw. Altersklasse
  7. in der medizinischen Statistik definiert als die Anzahl der Neuerkrankungen in einer Population an einer bestimmten Krankheit während einer bestimmten Zeit.  Beispiel: Auftreten von 76 Myokardinfarkten bei 2000 rauchenden Männern im Alter von 60 bis 80 Jahren während einer Beobachtungszeit von 1 Jahr. Inzidenz= 76 / 2000= 0,038 oder 3,8% pro Jahr.

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