Iocaste

Iocaste
Entdeckung
Entdecker Scott S. Sheppard
David C. Jewitt

Yanga R. Fernández
Eugene A. Magnier

Datum der Entdeckung 23. November 2000
Daten des Orbits
Mittlerer Bahnradius 21.061.000 km
Bahnexzentrizität 0,2160
Umlaufzeit 631,30 Tage
Inklination 149,429°
Natürlicher Satellit des Jupiter
Physikalische Daten
Mittlerer Durchmesser 5,2 km
Oberfläche
Masse 1,9×1014 kg
Dichte 2,6 (?) g/cm3
Gravitation an der Oberfläche ~0,0019 m/s2
Siderische Rotation unbekannt
Neigung der Rotationsachse unbekannt
Albedo 0,04
scheinbare Helligkeit 21,8m
Oberflächentemperatur
Atmosphärischer Druck

Iocaste (Jupitermond XXIV) ist einer der kleineren äußeren Monde des Planeten Jupiter.

Entdeckung

Iocaste wurde am 23. November 2000 von den Astronomen Scott S. Sheppard, David C. Jewitt, Yanga R. Fernández und Eugene A. Magnier entdeckt. Sie erhielt zunächst die vorläufige Bezeichnung S/2000 J 3.

Benannt wurde der Mond nach Iokaste, der Mutter des Ödipus aus der griechischen Mythologie.

Bahndaten

Iocaste umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 21.061.000 km in 631 Tagen, 7 Stunden und 12 Minuten. Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0,2160 auf. Mit einer Neigung von 149,429° ist die Bahn retrograd, d.h., der Mond bewegt sich entgegen der Rotationsrichtung des Jupiter um den Planeten.

Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird Iocaste der Ananke-Gruppe, benannt nach dem Jupitermond Ananke, zugeordnet.

Physikalische Daten

Iocaste besitzt einen Durchmesser von 5,2 km. Ihre Dichte wird auf 2,6 g/cm3 geschätzt. Sie ist vermutlich überwiegend aus silikatischem Gestein aufgebaut. Iocaste weist eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,04, d.h., nur 4 % des eingestrahlten Sonnenlichts werden reflektiert. Ihre scheinbare Helligkeit beträgt 21,8m.


Kategorie: Jupitermond

See also: Iocaste, 2000, 23. November, Adrastea (Mond), Aitne, Albedo, Amalthea (Mond), Ananke-Gruppe