Isaan

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Isaan bildet den nordöstlichen Teil von Thailand

Isaan (auch Isan, Issan oder Esarn geschrieben; zur Bedeutung: siehe "Geschichte") bildet den nordöstlichen Teil Thailands. Es liegt auf der Khorat-Hochebene und wird im Norden und Osten vom Mekong begrenzt, im Süden von Kambodscha. Im Westen trennt das Phetchabun-Gebirge Isaan von Nord- und Zentralthailand.

Landwirtschaft ist der vorherrschende Wirtschaftssektor, aber wegen der ungünstigen Umstände bleibt der Ertrag hinter dem anderer Landesteile zurück. Isaan ist Thailands ärmste Region.

In der Region wird hauptsächlich die Isaan-Sprache gesprochen, die der Laotischen Sprache ähnelt. Das Thai ist ebenfalls weit verbreitet, und im Süden spricht man Khmer. Die meisten Einwohner sind Lao, dennoch war die Integration Isaans in den modernen thailändischen Staat weitgehend erfolgreich.

Bekannte Aspekte der regionalen Kultur umfassen "Mor Lam"-Musik, Muay Thai-Boxen und Klebreisgerichte mit Chili.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Isaan besitzt eine Anzahl bedeutender bronzezeitlicher Fundstellen von Höhlenmalereien, Artefakten und Hinweisen auf frühen Reisanbau. Bronzewerkzeuge wie die in Ban Chiang gefundenen, sind möglicherweise älter als vergleichbare aus Mesopotamien. Später geriet die Region unter den Einfluss zuerst der Dvarati-Kultur und dann des Khmerreiches, das Tempelanlagen in Phimai und Phanom Rung zurückließ.

Nachdem das Reich der Khmer ab dem 13. Jahrhundert zerfiel, wurde Isaan vom laotischen Lan Xang-Königreich beherrscht. In der Folge wurde die Region in steigendem Umfang von Lao besiedelt. Im 17. Jahrhundert fiel Isaan an Siam, das die zwangsweise Ansiedlung von Kolonisten aus Laos im 18. und 19. Jahrhundert durchführte. In den Verträgen, die Siam 1893 und 1904 mit Frankreich abschloss, wurde Isaan zur Grenze zwischen Siam und dem französischen Indochina bestimmt.

Im 20. Jahrhundert wurde im Rahmen der "Thaiifizierung" die Eingliederung Isaans als integraler Teil Thailands verfolgt, wobei die Lao-Wurzeln der Bevölkerung in den Hintergrund gerieten. Diese Politik hinterließ ihre Spuren auch in der Bezeichning "Isaan" selbst, die sich herleitet von Isana, einer Erscheinungsform Shivas als "Gott des Nordostens". Also betont der Name selbst die Rolle Isaans als nordöstlicher Teil Thailands. Vor den 1960ern wurden die Einheimischen noch als Lao bezeichnet; sie schrieben und lasen das Lao-Alphabet, bevor die Schulen nach Anweisung der Zentralregierung das Thai-Alphabet einführten.

Geographie

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Die Flüsse Isaans:
1. Loei
2. Songkhram
3. Chi
4. Mun
Isaan bedeckt etwa 160.000 Quadratkilometer. Es ist also grob deckungsgleich mit der Khorat-Hochebene, die von den Phetchabun-Bergen im Westen, einer Gegend mit vielen Nationalparks, in Richtung Mekong abfällt. Die Hochebene besteht aus zwei Hauptebenen: der südlich gelegenen Ebene von Khorat, die von den Flüssen Chi und Mun durchzogen wird, und der nördlichen Sakon Nakhon-Ebene mit den Flüssen Loei und Songkhram. Die beiden Ebenen werden getrennt durch das Phu Paan-Gebirge. Der Boden ist überwiegend sandig mit einigen Salzablagerungen.
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Satellitenaufnahme von Isaan: Infolge der größeren Abholzung innerhalb Isaans können die Grenzen zu Laos und Kambodscha ausgemacht werden.
Der Mekong bildet im Norden und Osten Isaans eine natürliche Grenze zwischen Thailand und Laos, während der Süden der Region an Kambodscha grenzt. Der bedeutendste thailändische Quellfluss des Mekong, der Mun, entspringt im Khao Yai-Nationalpark bei Khorat und fließt ostwärts, um in der Provinz Ubon Ratchathani in den Mekong zu münden. Der andere Hauptfluss Isaans, der Chi, durchfließt Zentral-Isaan, bevor er sich nach Süden wendet und in Sisaket den Mun trifft. Auch die kleineren Flüsse Loei und Songkhram fließen dem Mekong zu, ersterer in Nordrichtung durch die Provinz Loei, letzterer östlich durch die Provinzen Udon Thani, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom und Nong Khai.

Klima

Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 30,2 und 19°C. Die höchste jemals gemessene Temperatur war 43,8°C in der Udon Thani-Provinz, die niedrigste 0,1°C in Loei.

Regenfälle sind unvorhersehbar, aber sie konzentrieren sich auf die Regenzeit von Mai bis Oktober. Die mittleren Niederschläge reichen von 2000 mm in manchen Gegenden bis zu 1270 mm in den südwestlichen Provinzen Nakhon Ratchasima, Buriram, Maha Sarakham, Khon Kaen und Chaiyaphum.

Das übrige Jahr unterteilt sich in eine kühle Jahreszeit von Oktober bis Februar und in eine heiße Jahreszeit von Februar bis Mai.

Wirtschaft

thumb|Typische Landschaft im Isaan - Reisfelder, auf diesem Bild fast reif. Die Landwirtschaft trägt mit 22% zum regionalen Einkommen bei (zum Vergleich: 8,5% Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt Gesamt-Thailands). Reis ist die Hauptkultur und wird auf etwa 60% der Agrarflächen angebaut. Daneben wird in steigendem Umfang auch Zuckerrohr und Maniok kultiviert. Der Wasserbüffel ist für viele Bauern noch ein wichtiges Arbeitstier. Zur Fleischgewinnung werden Schweine, Hühner, Enten und Fische gezüchtet. thumb|left|Isaan: Wasserbüffel im September Trotz seiner dominierenden Rolle ist die Landwirtschaft von Isaan extrem problembehaftet. Das Klima führt oft zu Dürreperioden, während andererseits die Flachlandsituation gerade während der Regenzeit Überschwemmungen begünstigt. Die Flutgefahr macht große Teile des Landes für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar. Darüber hinaus ist der Boden sehr sauer, salzhaltig und durch Überbeanspruchung unfruchtbar. So ist denn auch seit den 1970ern die Bedeutung der Agrarwirtschaft zugunsten des Handels und des Dienstleistungssektors gesunken.

Viele Einheimische suchen Beschäftigung außerhalb der Region, besonders in Bangkok, wo sie oft die Arbeiten verrichten, die am schlechtesten bezahlt werden. Viele dieser Leute siedeln endgültig in die Metropole über.

Bevölkerung

thumb|Familie in einem Dorf im Isaan Im Jahr 2000 betrug die Gesamtbevölkerung Isaans 20.825.000 Einwohner, von denen 40% in den bevölkerungsreichen Provinzen Khorat, Ubon Ratchathani, Udon Thani und Khon Kaen lebten. Diese Provinzen umgeben die vier bedeutendsten Städte Isaans, die die gleichen Namen tragen: Im Jahr 2000 zählte man in der Stadt Udon Thani 220.493 Einwohner, in Khorat 204.391, in Khon Kaen 141.034, und Ubon Ratchathani hatte 106.552 Einwohner. 1996 lebten nur 6,3% der Bevölkerung der Region in Städten. Der Anteil war mit 12,4% in Khon Kaen am höchsten und mit 2,8% in Roi Et am niedrigsten. Daraus folgt, dass die Einwohner Isaans zwar größtenteils außerhalb der Städte leben, sich aber im Umland der Städte ballen.

Die meisten Städte sind laotischen Ursprungs, obwohl die ethnische Unterscheidung zwischen Lao und Thai oftmals verwischt. Obwohl es körperliche Merkmale gibt, die bei den Lao verbreiteter sind, ist der Unterschied im Grunde ein Unterschied von Sprache und Kultur. Die Anzahl der Sprecher der isaanischen Sprache in Thailand liegt je nach Schätzung zwischen 15 und 23 Millionen, von denen die meisten in Isaan leben. Meist beherrschen die Isaan-Sprecher daneben auch die Thailändische Sprache, was insbesondere für die jüngeren Menschen zutrifft. Der Khorat-Dialekt des Thai, der linguistisch irgendwo zwischen dem Thai und dem Isaan liegt, wird von etwa 400.000 Leuten gesprochen.

Im Süden der Region gibt es eine Khmer-Minderheit.

Andere Sprachen, die in Isaan vorkommen:

Sprache Familie Sprecher Verbreitung
Aheu Mon-Khmer 750 Sakon Nakhon
Östliches Bru Mon-Khmer 5000 Sakon Nakhon
Westliches Bru Mon-Khmer 20.000 Mukdahan, Amnatcharoen, Ubon
Nördliches Khmer Mon-Khmer 1.000.000 Surin, Sisaket, Buriram, Khorat
Kuy Mon-Khmer 300.000 Buriram, Surin, Sisaket, Ubon, Roi Et
Nyahkur Mon-Khmer Unbekannt Khorat, Chaiyaphum
Nyaw Tai-Kadai 50.000 Sakon Nakhon, Nong Khai, Nakhon Phanom
Nyeu Mon-Khmer Unbekannt Sisaket
Phu Thai Tai-Kadai 156.000 Nakhon Phanom, Ubon, Kalasin, Sakon Nakhon
Phuan Tai-Kadai Unbekannt Udon, Loei
Saek Tai-Kadai 11.000 Nakhon Phanom
So Mon-Khmer 55.000 Nakhon Phanom, Sakon Nakhon, Nong Khai, Kalasin
Tai Dam Tai-Kadai 20.000 Nong Khai, Khorat, Loei (plus Saraburi)
Yoy Tai-Kadai 5.000 Sakon Nakhon

Wie im übrigen Thailand sind die Bewohner Isaans fast ausschließlich Theravâda-Buddhisten, obwohl Elemente des Animismus vorkommen.

Kultur

Die Kultur Isaans ist stark durch das kulturelle Erbe der Lao geprägt und hat viel mit der des Nachbarstaates Laos gemein. Diese Affinität zeigt sich in der regionalen Küche, Kleidung, sakralen Architektur, Feiertagen und den Künsten.

Isaanische Speisen unterscheiden sich von den thailändischen und laotischen, haben mit diesen aber auch vieles gemein. Die offensichtlichsten Charakteristiken sind der Gebrauch von Klebreis statt Duftreis und die feurige Chili-Würzung. Beliebte Gerichte sind tammakhung/som tam, ein Salat mit Fleisch und Papaya, und gegrilltes Huhn. (gai yang). Diese Gerichte haben in ganz Thailand Verbreitung gefunden, wenn auch in an den jeweiligen Geschmack angepassten Varianten, denen die extreme Schärfe und der säuerliche Geschmack fehlt, die man in Isaan vorzieht.

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Ein Khaenspieler in einem Sarong und Pakama aus Isaan
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Eine Musikerin in einem Damen-Sarong

In umgekehrtem Austausch ist auch die zentralthailändische Küche in Isaan zu einer gewissen Popularität gelangt. Was die Einflüsse der Lao-Küche angeht, fehlen in Isaan die Elemente aus der vietnamesischen und französischen Küche, wie man sie in Laos findet, vollständig. Die Bewohner von Isaan sind bekannt für die breite Palette von Tieren, die auf ihrem Speisezettel stehen. Dazu gehören auch Eidechsen, Frösche und gebratene Insekten wie Heuschrecken, Seidenraupen und Mistkäfer. Was ursprünglich aus der Not heraus gegessen wurde, wird heute als Delikatesse angesehen.

Die traditionelle Kleidung ist der Sarong. Die Damenversion verfügt meist über bestickte Säume, während die Herren-Sarongs mit Karomustern geschmückt sind. Sie werden im Gegensatz zur Sitte in Zentralthailand nicht zwischen den Beinen befestigt. Der Pakama schließlich ist eine Stoffbahn, die als Gürtel, Kopfbedeckung, Hängematte oder auch als Badetuch verwendet wird.

Isaan ist das Zentrum der thailändischen Seidenherstellung. In der Nachkriegszeit boomte der Handel, als der Modeschöpfer Jim Thompson die thailändische Seide im Westen populär machte. Eine der bekanntesten Arten von Seide aus der Region ist "Mut-Mee", die gebatikt wird, um geometrische Muster auf dem Stoff einzufärben.

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Die Bücherei des Tempels Tung Sri Muang, Ubon Ratchathani, als Beispiel des typischen Baustils von Isaan
Der buddhistische Tempel, oder "Wat", ist das wichtigste Bauwerk der meisten Dörfer.

Diese Tempel dienen nicht nur der religiösen Verehrung, sondern werden auch als Fest- und Versammlungshallen genutzt. Architektonisch überwiegt der Lao-Stil, der schlichter ist als der ornamentale Thai-Stil. Das gleiche gilt für Bilddarstellungen Buddhas.

Die Bevölkerung Isaans feiert eine Reihe traditioneller Feste, unter denen das "Bun Bungfai"-Fest mit seinen Feuerwerksraketen hervorzuheben ist. Es geht auf einen Fruchtbarkeitsritus aus vorbuddhistischer Zeit zurück und wird an mehreren Orten in Isaan und Laos gefeiert; am heftigsten und berühmtesten sind aber die Feierlichkeiten in der Provinz Yasothon. Andere bekannte Spektakel sind das Kerzenfest von Ubon Ratchathani, das die buddhistische Fastenzeit im Juli einläutet, das Seidenfest von Khon Kaen, eine Art lokaler Handwerksmesse, die Elefantenschau von Surin und die "Bangfai Phayanak" oder "Naga-Feuerbälle" von Nong Khai.

Die traditionelle Volksmusik von Isaan ist der Mor Lam. Neben einigen lokalen Varianten existieren davon auch moderne Spielarten, die seit den 1970ern mit den Arbeitsimmigranten nach Bangkok gelangt sind. Viele Mor Lam-Sänger haben sich auch die Luk Thung-Musik Zentralthailands angeeignet und daraus die hybride "Luk Thung Isaan"-Richtung entwickelt. Kantrum ist andere traditionelle Musikform, die unter der Khmer-Minderheit im Süden große Beliebtheit genießt.

Obwohl die Sprache von Isaan selbst keine schriftlich-literarische Tradition hat, konnte die Region in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige nennenswerte Schriftsteller hervorbringen, unter denen Khamsing Srinawk und Pira Sudham besonders hervorzuheben sind. Die einheimische Sprache verwendet keiner der beiden: Der Erstgenannte schreibt auf Thai, letzterer auf Englisch.

Isaan ist bekannt als Heimat vieler Muay Thai-Boxer. Viele Kinder armer Familien träumen vom sozialen Aufstieg durch Erfolg im Kickboxen. Der bekannteste Sportler aus Isaan ist dennoch kein Boxer, sondern der Tennisspieler Paradorn Srichaphan, dessen Familie aus der Provinz Khon Kaen stammt.

Die Kulturbarriere hat in Verbindung mit der bekannten Armut des Landesteils und dem typischen dunkleren Teint der Leute von Isaan zu rassistisch gefärbten Vorbehalten vieler ethnischer Thais geführt. Der Romancier Sudham schreibt: "Manche Thai aus Bangkok (...) sagten, ich sei kein Thai, sondern (...) ein Wasserbüffel oder ein Bauer." Obwohl viele Menschen aus Isaan heutzutage nicht mehr auf den Feldern, sondern in den Großstädten arbeiten, sind sie meist beschränkt auf Arbeiten von niedrigem sozialen Status, wie Hilfsarbeiter oder Prostituierte, und Vorurteile gegen sie leben fort. Dennoch ist die Sicht auf Isaan nicht ausschließlich negativ gefärbt: Die typische Musik und die Küche der Region sind in ganz Thailand begeistert angenommen worden.

Der Prozess der "Thaiifizierung" hat den besonderen Charakter der Kultur von Isaan etwas verwässert. Das gilt gerade für Städte und Provinzen, die sich wie Khorat in der Nähe des thailändischen Kerngebietes befinden und am längsten unter der Herrschaft Thailands liegen.

Verkehr

Isaan besitzt zwei Eisenbahnlinien, die beide die Region mit Bangkok verbinden. Die eine verläuft ostwärts, von Khorat durch Surin nach Ubon Ratchathani, während die andere nordwärts über Khon Kaen und Udon Thani nach Nong Khai führt.

Das Autobahnnetz Isaans umfasst etwa 15.000 km; sein Herzstück sind die sog. "Thanon Mitraphap" ("Freundschaftsautobahnen"), die in den 1960ern und 1970ern von den USA zur Versorgung ihrer Militärbasen angelegt worden sind. Eine über 1.700 m lange Straßenbrücke, die "Saphan Mitraphap" oder Freundschaftsbrücke, verbindet Nong Khai mit dem laotischen Vientiane .

Nur wenig Schiffsverkehr nutzt den Mekong, da viele Stromschnellen und Strömungen die Fahrt erschweren.

Flughäfen existieren in Khorat, Khon Kaen, Ubon Ratchathani, Udon Thani, Nakhon Panom, Sakon Nakhon, Roi Et und Buriram.

Verwaltung

Isaan unterteilt sich in 19 Provinzen (Changwats), wobei die südwestliche Provinz Nakhon Ratchasima von manchen bereits Zentralthailand zugerechnet wird. Die Provinzen tragen die Namen der jeweiligen Hauptstädte.

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Die Provinzen von Isaan

  1. Amnat Charoen
  2. Buriram
  3. Chaiyaphum
  4. Kalasin
  5. Khon Kaen
  6. Loei
  7. Maha Sarakham
  8. Mukdahan
  9. Nakhon Phanom
  10. Nakhon Ratchasima
  11. Nongbua Lamphu
  12. Nong Khai
  13. Roi Et
  14. Sakon Nakhon
  15. Sisaket
  16. Surin
  17. Ubon Ratchathani
  18. Udon Thani
  19. Yasothon

See also: Isaan, 13. Jahrhundert, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 1893, 19. Jahrhundert, 1904, 1960er, 1970er, 1996