Iwo Jima
thumb|Schiffe vor dem Vulkan Suribachi der Insel Iwo Jima thumb|Das Denkmal für die Schlacht auf Iwo Jima Iwo Jima (jap.: 硫黄島 Iōjima (Gesprochenen Inhalt anhören Datei (?)), wörtlich: Schwefelinsel) ist eine rund 21 km² große Vulkaninsel im Pazifik etwa 1.050 km südlich von Tokio und gehört zu den Bonin-Inseln.
Im Zweiten Weltkrieg gehörte sie zu Japans pazifischen Stützpunkten. Nach über 50-tägiger Bombardierung landeten am 19. Februar 1945 schließlich US-Truppen auf der Insel. Die Schlacht um Iwo Jima wurde die blutigste des Pazifikkrieges.
Das am 23. Februar aufgenommene preisgekrönte Foto des Associated Press-Fotografen Joe Rosenthal, das das Hissen der US-Flagge auf dem höchsten Punkt der Insel, dem Vulkan Suribachi, zeigt, wurde sehr bekannt und hat sich in den USA ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die Aufnahme zeigt allerdings nicht das ursprüngliche Ereignis, sondern wurde vielmehr einige Stunden später, mit einer größeren Flagge, wiederholt und dabei fotografisch festgehalten. Nach dem Foto wurde das U.S. Marine Corps War Memorial in Virgina erstellt.
Iwo Jima war bis 1968 von den USA besetzt. Heute ist die Insel unbewohnt. Für den Zutritt ist eine besondere Erlaubnis erforderlich.
Iwo Jima ist auch der Titel eines US-amerikanischen Films mit John Wayne.
Weblinks
- U.S. Marine Corps War Memorial
- Japans Niederlage begann in Iwo Jima (am 15. Februar 2005 in der Stuttgarter Zeitung erschienener dpa-Artikel)
Koordinate: 24° 47' N 141° 19' O
