Apple iWork
iWork ist ein Büropaket von Apple für Mac OS X. Es beinhaltet das Textverarbeitungsprogramm Pages und das Präsentationsprogramm Keynote in der Version 2. iWork tritt neben das veraltete und nur behelfsmäßig als Carbon-Programm auf Mac OS X portierte AppleWorks. iWork wurde komplett neu in Cocoa entwickelt.
iWork wurde am 11. Januar 2005 auf der Macworld Expo vorgestellt. Der US-Preis beträgt 79 Dollar. In Deutschland kam iWork Ende Januar 2005 für 79 Euro auf den Markt.
Ein neues Büropaket als Nachfolger von AppleWorks war zuvor lange erwartet worden. Apple wählte jedoch nicht den gemeinhin erwarteten Namen iWorks, sondern den Namen iWork, was im Englischen klingt wie „I work“ für deutsch „ich arbeite“. iWork war vormals der Name eines Programms zur Zeiterfassung und Rechnungserstellung, bis Apple die Rechte an dem Namen erwarb.
Pages
Pages ist einerseits ein normales Textverarbeitungsprogramm, das auch für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten geeignet ist. Andererseits verfügt es über Funktionen, die bisher speziellen Montierprogrammen vorbehalten waren. Pages wird mit zahlreichen Vorlagen geliefert, die professionellen Ansprüchen genügen. Es kann Word-Dateien importieren und auch wieder als Word-Dateien exportieren - allerdings gilt dies nur für normale Texte; an komplexeren Word-Dokumenten mit genau positionierten Grafiken oder Tabellen scheitert Pages bisher. Standardmäßig verwendet es die Dateiendung .pages.
Pages wurden von derselben Mannschaft entwickelt, die zuvor Keynote entwickelt hatte. Parallelen zwischen beiden Programmen sind unverkennbar - dies gilt besonders auch für die intuitive Bedienbarkeit, die einen Einstieg leicht macht.
Ein Programm mit dem Namen Pages gab es bis 1995 bereits auf der NeXT-Plattform. Der Hersteller hieß Pages Software Inc.. Ob Pages von Apple auf dem damaligen Programm basiert, ist bisher nicht bekannt geworden.
Keynote
Keynote ist ein Programm zur Erstellung von Folienpräsentationen und war bis zur Vorstellung von iWork einzeln erhältlich. Es erfüllt den gleichen Zweck wie PowerPoint der Firma Microsoft.
Der Name für das Programm geht auf die Keynotes (Einführungsvorträge) von Steve Jobs, dem Geschäftsführer der Firma Apple, zurück, die dieser häufig anlässlich größerer Apple-Messen und -Konferenzen hält. Steve Jobs setzte Keynote hier vermutlich schon vor der offiziellen Einführung der Software ein.
Keynote zeichnet sich durch eine besonders einfache Bedienung aus. So werden zum Beispiel automatisch Hilfslinien, die so genannten Aqua Guidelines, eingeblendet, wenn man ein Objekt über die Folie zieht, was das exakte Platzieren auf gleicher Höhe oder in „harmonischen“ Abstandsverhältnissen extrem beschleunigt.
Mit der Vorstellung von iWork im Januar 2005 wurde Version 2 vorgestellt, deren größte Neuerung die Integration mit Pages ist. Weiterhin neu ist der „Moderator-Bildschirm“, der bei Vorträgen auf der Leinwand die momentane Folie zeigt, während auf dem Computer des Vortragenden die momentane Folie, die nächste Folie sowie eine Uhr zeigt.
Keynote bietet eine passable PowerPoint-Importfunktion und exportiert in die Formate PowerPoint-Präsentation, PDF (Adobe Acrobat) und QuickTime-Video. Mathematische Formeln können leicht mit TeXShop erstellt und in Keynote übertragen werden.
