Jagsthausen

Wappen Karte
140px|Wappen fehlt
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140px|Deutschlandkarte, Position von Jagsthausen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Region: Heilbronn-Franken
Landkreis: Heilbronn
Geografische Lage: 49° 18' n. Br.
09° 28' ö. L.
Höhe: 240 m ü. NN
Fläche: 17,67 km²
Einwohner: 1.509 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 74249
Vorwahlen: 07943
Kfz-Kennzeichen: HN
Gemeindeschlüssel: 08 1 25 048
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 3
74249 Jagsthausen
Offizielle Website: www.jagsthausen.de
E-Mail-Adresse: info@gemeinde.jagsthausen.de
Politik
Bürgermeister: Roland Halter

Jagsthausen ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Heilbronn, nördliches Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Klima

Lage und Nachbarorte

Jagsthausen liegt am Unterlauf der Jagst, etwa 50 km vor ihrer Mündung in den Neckar. Ab hier beginnt der Fluss stark zu mäandrieren. Ortschaften in der Umgebung sind Krautheim a.d. Jagst, Bieringen, Kloster Schöntal und Widdern, die zweitkleinste Stadt Württembergs in unmittelbarer Nähe.
Flussabwärts liegen die Orte Möckmühl - wo ein Seitental aus dem nordbadischen "Bauland" einmündet und die Eisenbahn nach Würzburg führt - sowie 10 km vor dem Neckar der Ort Neudenau.

Das Jagsttal ist landschaftlich sehr reizvoll - besonders für Fahrrad-Touristen - ebenso wie das nahe Kochertal mit den Orten Niedernhall, Forchtenberg und Sindringen. Der Kocher fließt nur 5 km südlich, und über 100 km fast parallel zur Jagst. Im Kochertal führt(e) auch eine Nebenbahn von Heilbronn nach Schwäbisch Hall.

Geologie

Die Landschaft ist trotz geringer Höhenunterschiede (ca. 150 - 400 Meter) stark gegliedert. Die Berge bestehen großteils aus Muschelkalk, was der "mittleren Stufe" der Trias entspricht (Buntsandstein-Muschelkalk-Keuper). Alle drei Formationen treten hier im Schwäbisch-Fränkischen Stufenland - dem Übergang von der Alb zu Spessart und Odenwald - oft klar zutage.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Jagsthausen, Olnhausen und Pfitzhof.

Geschichte

Die Umgebung und ihre Geschichte ist durch die "Miniaturstadt" Widdern geprägt, die nach ihrem vermutlichen Gründer Wittero heißt. Sie wurde aber wegen Erbstreitigkeiten völlig zerstört - von der alten Stadtbefestigung sieht man heute nichts mehr. Auch die Burg, einst ein Besitz des Götz von Berlichingen, ist heute nur noch zu erahnen.

Wappen und Flagge

In geteiltem Schild oben in Silber ein liegender eiserner schwarzer Arm, unten in Schwarz ein fünfspeichiges silbernes Rad.

Die Flagge der Gemeinde ist Schwarz-Weiß.

Jagsthausen führte früher ein „redendes“ Wappen, das ein Haus zeigte. 1935 ersetzte die Gemeinde dieses mit Zustimmung der württembergischen Archivdirektion durch das jetzige Wappen, das oben die „eiserne Hand“ des Götz von Berlichingen zeigt und unten das Wappen der Freiherren von Berlichingen. Das Wappen und die Flaggenfarben wurden der Gemeinde am 4. März 1963 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Eine Sehenswürdigkeit ist die Johanneskirche in Olnhausen.

Museen und Theater

In Jagsthausen gibt es das Krapf- und das Götzenburgmuseum.
Eine Jagsthausener Attraktion sind die jährlichen Burgfestspiele.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die wichtigste Verkehrsverbindung ist die Straße durch das Tal der Jagst (einige Nachbarorte siehe oben): die Entfernung nach Heilbronn beträgt ca. 40 km, jene nach Schwäbisch Hall und zum Bahn- und Verkehrsknoten Crailsheim etwa 50 km.
In Möckmühl führt die Hauptlinie der Eisenbahn Heilbronn - Würzburg vorbei, die sich vorher noch zweimal vezweigt (nach Mannheim und Frankfurt).

Ansässige Unternehmen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

In Jagsthausen kam um 1480 Götz von Berlichingen zur Welt.



See also: Jagsthausen, 1480, Abstatt, Amtlicher Gemeindeschlüssel, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Baden-Württemberg