Jahrhundertsommer

Der Begriff Jahrhundertsommer bezeichnet einen außerordentlichen und rekordbrechenden Sommer.

Außerordentlich lange und heiße Sommermonate, die über der normalen Höchstemperatur, Sonneneinstrahlungsdauer und Zahl der Sommertage liegen, zeigen einem, dass man einen Jahrhundertsommer erlebt hat. Sommertage sind als die Tage mit einer Höchsttemperatur über 25 Grad definiert.

Berühmte Jahrhundertsommer

Die meisten Jahrhundertsommer weichen statistisch um einige Grad Celsius von den Höchsttemperaturen normaler Sommern ab. Der Sommer 2003 aber sprengte alle Rekorde. Er war noch mal 2-3 Grad über den höchsten bisher gemessenen Temperaturen. Dieses Ergeignis ist in statistischen Modellen so unwahrscheinlich, dass es praktisch nie einen derart abnormalen Sommer geben sollte. Die Temperaturverläufe in der Antarktis waren in den letzten 400.000 Jahren nie so hochgeschnellt wie im Jahre 2003. 2002 gab es übrigens auch einen Rekord: die Jahrhundertflut entlang der Donau. Das alles sind gute Hinweise auf eine Klimaveränderung durch menschliche Eingriffe in das empfindliche metastabile Klima zwischen den Eiszeiten. Sollte die durchschnittliche Temperatur weiter steigen (bis +5°C) hätte das drastische Auswirkungen auf die gespeicherten Methanvorräte unter Wasser. Sie würden wahrscheinlich eine doppelt so starke Temperaturerhöhung hervorrufen (10 Grad über der Norm). Das würde die Erde in einen ziemlich stabile Eiszeit katapultieren, wie es bereits vor 65 Millionen Jahren geschehen ist. Man setzt dort das Massensterben von 80 % aller Lebewesen und das Aussterben der Dinosaurier an. [1]

Siehe auch

Sommer, Globale Erwärmung, Hitzewelle 2003

Weblinks


Kategorie:Zeitbegriff

See also: Jahrhundertsommer, 1947, 2003, Dinosaurier, Eiszeit, Globale Erwärmung, Hamburg, Hitzewelle 2003, Höchsttemperatur, Klimaanlage