Jim Bridger

Jim Bridger (* 17. April 1804 in Virginia; † 17. Juli 1881 in Washington (Missouri)), eigentlich James Bridger, gilt als einer der fähigsten Trapper, Scout und Entdecker im Wilden Westen der heutigen USA.

Leben

Zwischen 1822 und 1839 war Bridger als Trapper in den Rocky Mountains tätig. 1824 entdeckte er vermutlich als erster Weißer den Großen Salzsee in Utah. Von 1830 bis 1834 führte er zusätzlich eine Pelzhandelsgesellschaft, zusammen mit vier Partnern.

Von 1840 bis 1853 leitete er zusammen mit Louis Vasquez das Fort Bridger am Oregon Trail. Anschließend war er als Scout tätig und führte viele Entdeckungsreisen und Jagdexpeditionen. 1868 ließ er sich auf seinem Grundstück in der Nähe von Kansas City nieder. Dort lebte er bis zu seinem Tod im Jahre 1881.

Bridger hatte eine bemerkenswerte Begabung für Sprachen. Obwohl er Analphabet war, konnte er neben Englisch, Französisch und Spanisch auch drei Indianersprachen. Letztere lernte er durch das Zusammenleben mit den Indianern. Er war hintereinander mit drei Indianerinnen verheiratet: Mit Cora, einer Flathead, die ihm drei Kinder gebahr; mit einer Ute, die bei der Geburt der Tochter Virginia starb; und mit der Shoshone Mary, die ihm zwei Kinder gebar.

Bedeutung

Bridger war vor allem berühmt für seine geographischen Kenntnisse. Verschiedenste außergewöhnliche Erlebnisse verliehen ihm einen legendären Ruf.

Literatur

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Personendaten
Bridger, Jim
Trapper, Kundschafter und Entdecker im Wilden Westen der heutigen USA
17. April 1804
Virginia
17. Juli 1881

See also: Jim Bridger, 17. April, 17. Juli, 1804, 1881, Analphabet, Begabung, Englische Sprache, Entdecker