Janggi

Janggi
Hangeul: 장기
Hanja: 將棋
Revidierte Romanisierung: Janggi
McCune-Reischauer: Changgi

Janggi (auch Changgi, Hangeul 장기, Hanja 將棋) ist die nationale Schachvariante Koreas. Es ist ein Brettspiel, das auf einem Spielbrett mit 9 mal 10 Linien gespielt wird. Eine Janggi-Partie entwickelt sich rascher als eine FIDE-Schachpartie, da die Blockademöglichkeiten durch die Bauern stark reduziert sind.

Janggi leitet sich vom chinesischen Xiangqi her. Spielfeld und Aufstellung entsprechen denen des Xiangqi, bis auf den fehlenden "Fluss" in der Mitte. Die Generale beginnen außerdem im Zentrum ihres Palastes statt auf der Grundlinie.

Inhaltsverzeichnis

Figuren

Bild nicht gefunden
Grundaufstellung

Die Spielsteine sind wie im Xiangqi mit chinesischen Schriftzeichen beschriftet, allerdings in einer schwer lesbaren Kursivschrift. Es existieren folgende Steine:

Im Palast dürfen Streitwagen, Kanonen und Soldaten auch entlang der diagonalen Linien ziehen.

Spielende

Das Spiel endet mit einem "Schach-Matt", wenn sich ein General nicht aus einer Bedrohung (janggun) befreien kann (eine gelungene Befreiung heißt meonggun). Wenn keine legalen Züge möglich sind, gibt es ein Unentschieden. Ein illegaler Zug wäre etwa einer, der zu einem bitjang führt (siehe oben) oder die Wiederholung eines früheren Zuges.

Literatur

Banaschak, Peter: Schachspiele in Ostasien. Xiangqi, Changgi, Shogi. Quellen zu ihrer Geschichte und Entwicklung bis 1640; 2001,• ISBN 3891296568

Siehe auch

See also: Janggi, Brettspiel, Hangeul, Hanja, Korea, McCune-Reischauer, Revidierte Romanisierung, Schach, Shōgi