Jean Verdier
Jean Verdier (* 19. Februar 1864 in La-Croix-Barres, Frankreich; † 9. April 1940 in Paris) war ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche.
Leben
Jean Verdier studierte Katholische Theologie und Philosophie am Priesterseminar von Rodez und trat 1886 in die Gesellschaft von Saint-Sulpice ein. 1887 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wurde anschließend Dozent am Seminar von Perigueux, das er von 1898 bis 1912 als Rektor leitete. Von 1912 bis 1920 war er Fakultätsmitglied und Superior des Seminats „Des Carmes“ in Paris. 1923 erhielt er den Titel eines Ehrenkanonikus von Paris. Von 1926 bis 1929 leitete er die Geschicke seines Ordens als Stellvertretender Oberer und Generalsuperior. 1929 wurde er zunächst Generalvikar von Paris und Apostolischer Protonotar und noch im gleichen Jahr Erzbischof von Paris und Mitglied des Kardinalskollegiums. Als päpstlicher Legat vertrat er den Heiligen Vater bei zahlreichen Anlässen im In- und Ausland. Er starb am 9. April 1940 in Paris und wurde in der dortigen Bischofskirche beigesetzt.
Bibliographie
Yves Breiere: Le Cardinal Verdier. Son rôle en France et hors de France. Etudes, CCXLIII (1940), S. 199-213
| Vorgänger Louis-Ernest Dubois | Erzbischof von Paris 1929-1940 | Nachfolger Emmanuel Célestin Suhard |
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Verdier, Jean |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Erzbischof von Paris und Kardinal |
| GEBURTSDATUM | 19. Februar 1864 |
| GEBURTSORT | La-Croix-Barres, Frankreich |
| STERBEDATUM | 9. April 1940 |
| STERBEORT | Paris |
