Jodrell-Bank-Radioobservatorium
Das Jodrell-Bank-Radioobservatorium gehört zur University of Manchester und beherbergt ein Radioteleskop mit einer frei beweglichen Parabolantenne von 76 Metern Durchmesser. Das Teleskopes mit einer Gesamtmasse von 3.200 Tonnen wurde in Jahr 1957 errichtet und in den Jahren 2000 bis 2002 modernisiert. Neben generellan radioastronomischen Beobachtungen wird das Radioteleskop im Rahmen des SETI-Projektes zur Suche nach Funksignalen von außerirdischen Zivilisationen genutzt. In den Blickpunkt der Öffentlichkeit kam das Jodrell-Bank-Radioobservatorium auch durch die (leider erfolglose) Suche nach Funksignalen vom europäischen Mars-Landemodul Beagle 2 Ende 2003/Anfang 2004.
Daneben ist das Jordell-Bank-Observatorium auch Kernstück von MERLIN (Multi-Element Radio Linked Interferometer Network), einem Netzwerk von Radioteleskopen in Großbritannien die gemeinsam als radioastronomischen Interferometer zum Einsatz kommen. Weiters kommt das Radioteleskop in Jodrell-Bank auch im Rahmen der Verly Long Baseline Interferometry zum Einsatz.
