Johan Banér

Johan Banér (* 23. Juni 1596 in Djursholm, bei Stockholm; † 10. Mai 1641 in Halberstadt) war ein schwedischer Feldmarschall.

Leben

thumb|Johan BanérBanér ist der Sohn von Gustav Axelsson Banér und dessen Ehefrau Christina Sture.

Mit 19 Jahren trat Banér in das Reiterregiment seines Bruders Svante Banér ein und begann damit eine durchaus respektable Karriere. Schon fünf Jahre später, 1620 war Banér bereits Kapitänleutnant im Hofregiment und im Folgejahr wurde er seiner Tapferkeit wegen vor Riga zum Obristen ernannt.

Im November 1623 heiratete er Catharina Elisabeth von Pfuel.

1625 wurde er zum Kommandanten von Riga berufen und er hatte diesen Posten bis 1626 inne. Anschließend wurde er als solcher nach Danzig versetzt. Als solcher wurde er auch als Kommissar bei den schwedisch-polnischen Waffenstillstandverhandlungen berufen, welche von 1627 bis 1629 dauerten. In diesem Jahr wird Banér zum schwedischen Infantriegeneral befördert und zum Gouverneur von Memel berufen.

Mitte Januar 1633 zog sich Banér zurück, um eine Kriegsverletzung auszukurieren und im März desselben Jahres gab er das ihm geschenkte magdeburgische Amt Egeln zurück, da er nach dem Tod von Gustav Adolf sich übergangen fühlte.

Im Sommer 1633 nahm ihn Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen in die Fruchtbringende Gesellschaft auf. Er verlieh ihm den Gesellschaftsnamen der Haltende und das Motto das Regiment. Als Emblem wurde ihm das indianische Rohr zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Banérs Eintrag unter der Nr. 222. Dort ist auch das Reimgesetz verzeichnet, mit welchem er sich für die Aufnahme bedankt:

Vom Rohr aus Jndia den Stab man braucht Zu halten
Das Regiment im feldt, vnd es recht Zu verwalten,
Wie es vorbringt die Zeit, drumb Haltend ich nahm ahn
Den Nahmen im beruff, in dem ich geh fort ahn.
Gut Regiment im Krieg geliebet mir Zu führen,
Wan solches nun geschicht mag man darauß wol spühren,
Daß ohne frucht nicht ist der stab der wohl regiert
Vnd mit bewehrter thatt ein tapffer hertze Ziert.

Am 20. Februar 1636 starb seine Ehefrau Catharina Elisabeth und am 25. Juli 1636 heiratete Banér in zweiter Ehe Elisabeth Juliana von Erpach.

Banér spielte im Dreißigjährigen Krieg eine bedeutende Rolle. Er siegte am 4. Oktober 1636 in der Schlacht bei Wittstock über ein überlegenes kaiserlich-sächsisches Heer.

Am 29. Mai 1640 starb Banérs zweite Ehefrau Elisabeth Juliana und am 16. September 1640 heiratete er Johanna Margaretha von Baden, eine Tochter des Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach.

Im Alter von 45 Jahren starb Johan Banér am 10. Mai 1641 in Halberstadt.

Literatur

Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan Baner, Johan

Personendaten
Banér, Johan
schwedischer Feldmarschall
23. Juni 1596
Djursholm, bei Stockholm
10. Mai 1641
Halberstadt

See also: Johan Banér, 10. Mai, 1596, 1636, 1641, 23. Juni, 4. Oktober, Danzig, Dreißigjähriger Krieg