Johann Franz Encke
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Johann Franz Encke (* 23. September 1791 in Hamburg; † 26. August 1865 in Spandau bei Berlin) war ein deutscher Astronom.
Encke studierte ab 1811 gemeinsam mit Friedrich Nicolai bei Carl Friedrich Gauß in Göttingen Mathematik und Physik. In Göttingen traf er auch mit Bernhard von Lindenau zusammen. Ab 1813 trat Encke den Militärdienst an, den er 1815 als Artillerieleutnant beendete. Am 19. Mai 1816 trat er die Stelle als Adjunkt an der Sternwarte Gotha an. Hier führte er zahlreiche Beobachtungen und theoretische Arbeiten durch. Bis 1817 arbeitete er gemeinsam mit Lindenau, bis dieser wieder in den staalichen Verwaltungsdienst zurückkehren musste. In den folgenden Jahren berechnete er die Umlaufbahn des Enckeschen Kometen und die Sonnenparallaxe aus den Venusdurchgängen von 1761 und 1769. Während Lindenau weiter die Direktorenstelle in Gotha beibehielt, wurde Encke zum Vizedirektor und 1825 zum Direktor und Professor ernannt.
Ab 1825 war Encke der Direktor der Sternwarte in Berlin, 1844 wurde er Professor für Astronomie an der Universität Berlin.
Encke berechnete die Bahnen zahlreicher Asteroiden und Kometen, u.a. des nach ihm benannten Enckeschen Kometen. Er entdeckte darüber hinaus im Jahre 1837 eine 200 km breite Teilung in den Saturnringen, die Encke-Teilung, und bestimmte anhand von Durchgängen des Planeten Venus vor der Sonne die Sonnenparallaxe.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Encke, Johann Franz |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Astronom |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1791 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 26. August 1865 |
| STERBEORT | Spandau bei Berlin |
